20Jul/19
Zucchini-Tomaten-Hirsotto

Cremiges Zucchini-Tomaten-Hirsotto

Dieses Rezept ist sehr spontan und zufällig entstanden. Ich wollte die Hirse etwas dezimieren, die ich irgendwann gekauft habe und viel zu selten verwende. Eine Zucchini lag im Kühlschrank und eine angebrochene Packung Parmesan, die dringend aufgebraucht werden wollte. Daumen mal Pi bastelte ich ein Hirsegericht im Risottostil und war sehr begeistert vom Ergebnis.

Schwarze Oliven passen auch gut hinein, aber mir sind das dann fast zu viele Aromen. Die Hirse hat doch mehr Eigengeschmack als Reis und zusammen mit Zucchini, Tomate und dem Käse ist schon einiges los. Veganer können den Parmesan auch durch etwas mehr Olivenöl und Hefeflocken ersetzen, das habe ich schon gemacht als ich keinen da hatte.

Ihr merkt: das Rezept gab es bereits häufiger bei mir. Es lässt sich wunderbar ohne großen Aufwand zubereiten, schmeckt heiß oder auch lauwarm (je nach Präferenz und Außentemperatur), man braucht nur einen einzigen Topf oder eine tiefe Pfanne und während die Hirse gar zieht habt ihr die Küche schon längst wieder aufgeräumt, den Tisch gedeckt und vielleicht sogar noch die Blumen gegossen. Oder Wassermelone geschnitten, um sie danach mit zum See zu nehmen – was ich genau jetzt tun werde. Genießt das sommerliche Wochenende, lasst es euch gut gehen!

Zucchini-Tomaten-Hirsotto

Schlicht und einfach gut: Sommerliches Hirsegericht im Risottostil mit der charakteristisch cremig-körnigen Konsistenz.

Zucchini-Tomaten-Hirsotto

Zutaten

für 2 Personen

  • 1 große Zucchini
  • 2 blaue Zwiebeln
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 180 g Hirse
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 g gehobelter oder geriebener Parmesan
  • (alternativ: Hefeflocken und noch etwas Olivenöl)
  • 4 Stängel / 2 Handvoll frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Zucchini waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. In etwas Olivenöl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne anbraten, sodass die Zucchini etwas Farbe bekommt.
  2. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und hacken. Beides zur Zucchini mit in die Pfanne geben und einige Minuten weiter braten.
  3. Ablöschen mit der Gemüsebrühe. Die Hirse zugeben und das Tomatenmark mit unterrühren. Einmal kurz aufkochen, dann bei geschlossenem Deckel und geringer Hitze 30 min lang minimal köcheln bzw. ausquellen lassen, bis die Hirse gar, aber nicht verkocht ist.
  4. Den Parmesan und das grob gehackte Basilikum unterrühren und nochmals für 5 min durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
https://herbs-and-chocolate.de/2019/07/zucchini-tomaten-hirsotto.html

21Jun/19
Vegetarischer Heringsalat

Midsommar mit vegetarischem Heringsalat – 089kulinarisch feiert skandinavisch inspiriert

Heute ist Sommersonnwende, der längste Tag des Jahres. In Schweden wird “Midsommar” gerne und ausführlicher als hierzulande gefeiert – was freilich nicht bedeutet, dass wir uns dem nicht anschließen können. Unsere Münchner Bloggerrunde 089kulinarisch hat sich deshalb für dieses Quartal vom skandinavischen Midsommar-Fest inspirieren lassen und allerlei Köstlichkeiten zusammen getragen.

Das erste was mir zu Schweden einfällt sind ganz klar Kanelbullar. Die köstlichen Zimtknoten mit einem Hauch Kardamom versetzen mich sofort zurück in ein heimeliges kleines Café irgendwo in Schweden, sie waren immer eine ausgezeichnete Wahl und perfekt zur Fika, der kleinen Kaffepause. Aber das Rezept für die köstliche Nascherei habe ich euch längst serviert, also orientierte ich mich in eine herzhaftere Richtung.

Die schwedische Küche hat viel Fleisch und viel Fisch zu bieten, gerade wenn es um die Klassiker geht. Deshalb habe ich mich nur wage an den zahlreichen Varianten von eingelegten Fischen orientiert und das Stück Tier kurzerhand durch Aubergine ersetzt – eine Idee, die ich schon auf diversen Blogs gesehen habe. Klingt vielleicht komisch, aber die Konsistenz und Optik passt tatsächlich sehr gut. Geschmacklich schwimmt euch natürlich kein echter Hering entgegen, aber durch die Gewürze außenrum ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht zu leugnen. Und das eigentlich Ausschlaggebende ist natürlich: der Geschmack ist auch ganz ohne Fisch einfach richtig gut, schön säuerlich-würzig.

Aubergine à la Heringssalat

Ein Auberginensalat mit Joghurt und Essiggurken, inspiriert vom säuerlich-würzigen Geschmack von Heringsalat.

Aubergine à la Heringssalat

Zutaten

  • 1/2 Aubergine
  • 1 große Gewürzgurke
  • 1/4 rote Zwiebel
  • 100 g Joghurt
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Schuss Gurkenwasser
  • gehackter Dill
  • 1/8 von einem Nori-Blatt (optional)
  • Spritzer Zitronensaft
  • Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Rapsöl zum Braten

Zubereitung

  1. Aubergine schälen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden, einsalzen und ca. 20 min lang ziehen lassen, sodass die Auberginen anfangen Flüssigkeit zu verlieren.
  2. Derweil die Soße vorbereiten. Die Gewürzguke in kleine Stücke schneiden, das Stück Zwiebel abziehen und fein hacken. Mit dem Joghurt vermischen und Senf, etwas Gurkenwasser, etwas gehackten Dill und ein fein gehacktes Stück von einem Nori-Blatt zugeben.
  3. Die Aubergine ausdrücken und trocken tupfen. In einer großen Pfanne in Rapsöl bei mittlerer Hitze braten, bis die Aubergine stellenweise leicht gebräunt und vor allem butterweich gegart ist.
  4. Die Aubergine in breite Streifen schneiden und in die Joghurtsoße geben. Alles vermischen und abschmecken mit einem Zitronensaft, einer Prise Zucker, Salz, Pfeffer und nach Belieben noch etwas Gurkenwasser oder Senf.
  5. Am besten jetzt noch für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und dann stilecht auf Knäckebrot servieren.
https://herbs-and-chocolate.de/2019/06/vegetarischer-heringsalat-aubergine.html
04May/19
Sauerteig-Cracker vegan

Sauerteig-Cracker mit Sesam, Nigella und Cumin

Habt ihr Zutaten, die ihr nur für ganz bestimmte Dinge benutzt? Bei mir ist das z.B. Piment, den ich fast nur für meinen liebsten Nudelsalat benutze, oder Sumach, das bisher fast ausschließlich in einem Bohnengericht nach Ottolenghi gelandet ist. Umso schöner finde ich es, wenn ich über neue Rezepte für solche selten verwendeten Zutaten stolpere, die sich dann als richtig lecker entpuppen.

Mein Sauerteig kommt zwar regelmäßig zum Backen zum Einsatz, aber immer nur für Brot (und ganz selten mal für einen Schokokuchen mit Sauerteig). Zeit das zu ändern! Bei Heike von Relleomein habe ich ein Rezept für Sauerteig-Cracker gefunden und direkt ausprobiert. Der erste Versuch war mäßig erfolgreich, weil ich meinen Sauerteig offensichtlich mit weniger Wasser führe als sie. Das Endprodukt war zwar geschmacklich sehr fein, der Teig aber furchtbar zu verarbeiten.

Wenn ihr euch mit Sauerteig noch überhaupt nicht auskennt aber neugierig seid, empfehle ich euch als Einstieg meinen Grundlagenartikel zum Thema Brot backen und Sauerteig züchten und führen.

Ich glaubte aber irgendwann gehört zu haben, dass Heike ihr Anstellgut mit 1:1 Wasser zu Mehl füttert. Für die zweite Charge habe ich also meinen Sauerteig vorbereitend mit Teigausbeute (TA) 200 vermehrt – was ich ohnehin tun muss, weil ich nie so viel Anstellgut im Kühlschrank habe – und schon war der Cracker-Teig viel geschmeidiger und das Ausstechen hat richtig Spaß gemacht. Die Cracker haben einen ganz tollen, salzig-würzigen Geschmack, sind wunderbar knusprig und schmecken pur oder zu diversen Dips oder Käse. Ein wirklich toller herzhafter Snack!

Sauerteig-Cracker

Köstliche Cracker die dank Sauerteig und einer bunten Gewürzmischung super aromatisch sind. Der perfekte salzige Snack.

Sauerteig-Cracker

Zutaten

für 1 Blech

  • (Hinweis: der Teig muss 12 h gehen und der Sauerteig vorab ggf. auch noch reifen.)
    Sauerteig:
  • 10 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 70 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 70 g Wasser
  • oder 150 g Anstellgut (TA 200)
    Cracker-Teig:
  • Sauerteig
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 knapper TL Salz
    Zum Ausrollen:
  • 2 TL Sesam
  • 1 TL Nigella (Schwarzkümmel)
  • 1 TL gemahlene Haselnüsse
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • 1/3 TL gemahlener Cumin
  • Prise edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung

  1. Am Vortag für den Sauerteig alle Zutaten vermengen und ca. 12-16 h lang reifen lassen. Dieser Schritt entfällt, wenn ihr schon genug fertiges Anstellgut habt.
  2. Am Backtag morgens den Sauerteig mit den restlichen Zutaten für den Hauptteig verkneten und erneut für ca. 12 h locker abgedeckt ruhen lassen.
  3. Am Backtag abends die Gewürzmischung zum Ausrollen zusammenmischen. Auf der Arbeitsfläche verstreuen und den Teig darauf dünn ausrollen.
  4. Cracker ausstechen oder schlicht in Rechtecke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft für 12-15 min backen, bis die Cracker leicht gebräunt und knusprig sind.
https://herbs-and-chocolate.de/2019/05/sauerteig-cracker-mit-sesam-nigella-und-cumin.html

13Apr/19
Vegane Blumenkohl-Kokossuppe mit Cumin

Samstagssüppchen: Blumenkohl-Kokossuppe mit Cumin

Die Frühlingssonne schien, es war gerade warm genug, dass ich mit meinem Blazer nicht fror – zumindest solang ich in der Sonne stand. Die Rose in meiner Hand war riesig und gelb-orange gefärbt, ganz im Kontrast zu meiner schwarzen Kleidung. Es waren bestimmt 40 oder 50 Leute gekommen, schweigend oder leise tuschelnd füllten sie die Stuhlreihen und die, die keinen Platz mehr bekommen hatten, standen dahinter. Nachdem die Pfarrerin ein paar kurze Worte gesprochen hatte folgten wir ihr und dem Sarg: vier junge Menschen, vier mittleren Alters und viele Senioren, vorbei an den frühlingshaft bepflanzten Gräbern, die von der Sonne beschienen wurden.

Wenn ein Mensch nach einem langen Leben stirbt ist das traurig und gleichzeitig irgendwie auch schlicht ein Abschluss. Ich habe einige Tage gebraucht, um diesen doch sehr anstrengenden Tag zu verdauen und habe mir wieder einmal vorgenommen, meine Lebenszeit bewusst zu nutzen. Passenderweise war ich im März gerade erst im Urlaub, eine Woche lang habe ich mit einer Freundin Venedig unsicher gemacht, viel photographiert und gut gegessen. Es war wunderschön dort, auch wenn das Wetter zunächst sehr kalt war. Aber dann wurde es doch noch fast frühsommerlich warm und wir konnten einiges an Sonne tanken.

Nachdem wir hier in München auch schon so sonnige Tage hatten, ist das Wetter aktuell gerade wieder eher trüb. Es nieselt gelegentlich, die Sonne kommt kaum durch die dicken Wolken durch und die Temperaturen fühlen sich schon wieder fast winterlich an. Da passt ein Samstagssüppchen nach einem Rezept aus der App von Deliciously Ella sehr gut. Die Zutaten klingen sehr schlicht, aber ergeben eine wirklich genial leckere Suppe, die ich so überhaupt nicht erwartet hatte. Sie wärmt wunderbar, durch und durch – und ich bin sicher, dass das auch bei etwas gedrückter Stimmung hilft und tröstet.

 

Samstagssüppchen: Blumenkohl-Kokossuppe mit Cumin

Eine simple und äußerst cremige Suppe, die viel komplexer und spannender schmeckt, als man von den Zutaten her vermuten würde.

Samstagssüppchen: Blumenkohl-Kokossuppe mit Cumin

Zutaten

für 3 Personen

  • 1 kleine Karotte oder Pastinake (ca. 50-70 g)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 800 g TK-Blumenkohl
  • 250 ml Wasser
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Ahornsirup
  • Prise Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
    Zum Servieren
  • Joghurt (aus Kuh-, Soja- oder Kokosmilch)
  • grob gehackte Haselnüsse

Zubereitung

  1. Karotte/Pastinake waschen und in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und grob hacken. Zusammen in einem großen Topf in etwas Olivenöl anbraten.
  2. Den TK-Blumenkohl (frischer geht natürlich auch) mit in den Topf geben, Wasser und Kokosmilch angießen. Mit geschlossenem Deckel ca. 20 min lang köcheln lassen, bis der Blumenkohl aufgetaut und alles Gemüse gar gekocht ist.
  3. Suppe durchpürieren und abschmecken mit Cumin, Ahornsirup, einer Prise Zimt, Salz und Pfeffer.
  4. Servieren mit Joghurt und grob gehackten Haselnüssen (die gerne in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden dürfen).
https://herbs-and-chocolate.de/2019/04/blumenkohl-kokossuppe-cumin.html

10Mar/19
Schokokuchen mit Sauerteig

Schokokuchen mit Sauerteig – 089 kulinarisch präsentiert nicht-fastentaugliches

Schon wieder ein Schokokuchen! Ja, ich weiß, wir hatten erst einen mit Sahnelikör. Aber dieser hier geht geschmacklich in eine ganz andere Richtung, denn er wird tatsächlich mit Sauerteig gemacht. Nicht als alleiniges Triebmittel, aber der Teig wird doch ordentlich versäuert. Klingt etwas merkwürdig, aber auch spannend? Genau das war mein Gedankengang.

Der perfekte Anlass, um mich an diesen Kuchen zu wagen, war die neue Runde von unserer Münchner-Blogger-Kochgruppe “089 kulinarisch – so is(s)t München”. Letztes Mal haben wir euch ja ein vegetarisches Weihnachtsmenü serviert, diesmal gibt es wieder eine geballte Ladung Kurvenpflege. Wir präsentieren euch “Genussvolles für alle, denen die Fastenzeit egal ist”. Es wird high carb, high fat, high sugar! Wenn ihr also besonders gute Vorsätze habt, dann speichert euch den Beitrag vielleicht erst mal ab und schaut in ein paar Wochen wieder vorbei. Euch ist die Fastenzeit egal? Perfekt, dann ran an den Speck:

Mein Kuchen wird mit frischem, lebendigem Sauerteig gebacken, den ich auch zum Brotbacken verwende. Das amerikanische Originalrezept gibt keine genaueren Anweisungen zur Vorbereitung, außer, dass man 240 g reifen Sauerteig verwenden soll. Ich habe deshalb mein Roggenanstellgut in zwei Schritten mit Weizenmehl gefüttert und bei warmen Temperaturen geführt, damit der Geschmack etwas milder und nicht zu dominant wird. Im fertigen Kuchen äußert sich das durch eine ganz dezent säuerliche Note und gibt eine tolle aromatische Tiefe und Komplexität. Sehr fein! Die Konsistenz des Kuchens ist ebenfalls ein Traum, schön saftig, aber nicht browniemäßig klätschig. Er kam wirklich super an bei allen, die probiert haben – ein Kollege hat schon mehrfach erwartungsvoll nachgefragt, wann ich den denn mal wieder backe.

 

Schokokuchen mit Sauerteig

Saftiger, aber nicht klätschiger Schokokuchen, der dank dem Sauerteig einen sehr interessanten, komplexen Unterton bekommt.

Schokokuchen mit Sauerteig

Zutaten

für eine 26 cm Springform

    Sauerteig (ergibt ca. 240 g reifen Weizensauerteig)
  • 5 g Anstellgut (bei mir Roggen)
  • 18 + 100 g Weizenvollkornmehl
  • 18 + 100 g Wasser
    Kuchenteig:
  • Sauerteig
  • 230 ml Milch
  • 240 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 170 g Rapsöl
  • 65 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 2 TL Vanillextrakt
  • 0,5 TL Salz
  • 1 TL Instant-Kaffeepulver (optional)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 2 Bio-Eier
    Zum Überziehen:
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre oder -Schokolade

Zubereitung

  1. Am Vortag für den Sauerteig die 5 g Anstellgut aus dem Kühlschrank mit 18 g Weizenvollkornmehl und 18 g lauwarmem Wasser vermengen. Bei warmer Raumtemperatur (ca. 26°C, in der Nähe einer Heizung) für ca. 4 h stehen lassen, bis sich viele Bläschen gebildet haben.
  2. Zum Sauerteigansatz weitere 100 g Weizenvolkornmehl und 100 g Wasser hinzufügen und bei Raumtemperatur (ca. 20-22°C) über Nacht (8-12 h) reifen lassen.
  3. Am Backtag für den Kuchenteig den Sauerteig vermischen mit Milch und Mehl. Locker abgedeckt bei warmer Raumtemperatur 2-3 h reifen lassen. Der Teig könnte durchaus leicht aufgehen, bei mir haben sich sogar wieder sichtbare Bläschen gebildet. Primär geht es uns aber um den Geschmack.
  4. In einer separaten Schüssel Zucker vermischen mit Rapsöl, Kakaopulver, Vanilleextrakt, Salz und ggf. Instant-Kaffeepulver. Nacheinander die Eier zugeben und gründlich unterrühren. Aber nicht wundern, die Masse wird nicht schön homogen werden.
  5. Die Schokoladenmischung zur Mehl-Sauerteig-Mischung geben und verrühren, bis sich alles schön verbunden hat - das dauert etwas. In eine gefettete Springform gießen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für ca. 40 min backen, bis ein hineingestecktes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt.
  7. Den Kuchen auskühlen lassen. Kuvertüre schmelzen und den Kuchen damit überziehen und nach Belieben mit gemahlenen Nüssen oder Kakaonips verzieren.
https://herbs-and-chocolate.de/2019/03/schokokuchen-sauerteig.html