01May/20
indisches Auberginen-Curry

Indisches Auberginen-Curry mit Gurken-Minz-Raita nach Meera Sodha

Eines fiel mir sofort positiv auf, als ich das Buch “Indisch Vegetarisch” von Meera Sodha zum ersten Mal durchblätterte: sie hat ein ganzes Kapitel der Aubergine gewidmet, einem meiner liebsten Gemüsesorten. Das war eines der ersten Indizien für mich, dass dieses Buch meinen Geschmack treffen könnte, und nach vier nachgekochten Rezepten kann ich sagen, es ist ein Volltreffer! Sie funktionieren, passen in meinen Alltag, sind sehr unterschiedlich und schmecken herrlich. Ich liebe die indische Küche und ihre vielen Gewürze, aber habe kaum je selbst so gekocht – bis jetzt.

Ein indisches Auberginen-Curry findet ihr hier auf dem Blog sogar schon, allerdings in ganz anderer Zubereitung und Würzung. Bisher habe ich Auberginen immer gründlich angebraten oder im Ofen geröstet und dann weiter verarbeitet. Bei Meera Sodha ist der Ansatz ein ganz anderer, die Soße wird zuerst zubereitet und die rohe Aubergine wird dann darin gegart. Zugegeben, ich war erst skeptisch, aber die Röstaromen vermisst man wirklich nicht: die Aubergine wird butterweich und saugt sich schön voll mit all den guten Aromen, aber ohne dabei ihren eigenen Geschmack völlig untergehen zu lassen. Köstlich!

Im Original kommen in dieses Curry auch Erbsen, aber nachdem ich meine geliebten Hülsenfrüchte aktuell nur in Maßen essen kann, habe ich sie hier weggelassen. Kombiniert mit dem Raita (oder wenn es schnell gehen soll einfach Naturjoghurt) und Reis ist das Curry auch so absolut vollständig und sättigend. Wer ganz motiviert ist, bäckt noch Naan dazu.

Übrigens habe ich auch noch ein zweites Auberginen-Curry aus dem Buch nachgekocht und war ebenso begeistert – vielleicht präsentiere ich euch bald direkt noch ein Auberginen-Curry, das dann wieder in eine ganz andere Richtung geht…

Auberginen-Curry (Baingan Masala) mit Gurken-Minz-Raita

Ein köstliches, indisches Curry: butterweich gegarte Aubergine in einer würzigen Soße, kombiniert mit dem frischen Geschmack von Joghurt und Gurke.

indisches Auberginen-Curry

Zutaten

für 2 Personen

    Auberginen-Curry:
  • 700 g Aubergine (zwei kleine oder eine große)
  • 2 kleine oder 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 knapper TL Kreuzkümmelsamen
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose (oder zwei große frische Tomaten)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 0,75-1 TL Salz
  • 0,25-0,75 TL Cayennepfeffer/Chillipulver (nach Geschmack)
  • 0,25 TL Kurkuma
  • 0,5 TL Zucker
    Raita:
  • 0,5 TL Kreuzkümmelsamen
  • 100 g Gurke
  • 125 g Joghurt (bei pflanzlichem Joghurt einen Spritzer Zitronensaft zugeben)
  • 4-5 Minzblätter
  • 0,25 TL Salz
    Beilage:
  • Reis und/oder Naan- oder Chapati-Brote. Bei nur Reis ist als Trockenmenge 125 g ein guter Richtwert.

Zubereitung

  1. Für das Curry Auberginen in Würfel mit ca. 1,5 cm Kantenlänge schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und hacken und alles separat bereit stellen.
  2. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Kreuzkümmelsamen zugeben, 30 Sekunden rühren, dann die Zwiebel zugeben. 10 min lang geduldig dünsten, bis die Zwiebel glasig ist und leicht anfängt leicht zu bräunen. Knoblauch zugeben und einige Minuten unter Rühren weiterbraten.
  3. Danach die Dosentomaten mit in die Pfanne geben. Tomatenmark unterrühren und bei geschlossenem Deckel 5 min köcheln lassen. Salz, Cayennepfeffer, Kurkuma und Zucker unterrühren.
  4. Die Auberginenwürfel mit in die Pfanne geben und wenden, bis alle Würfel rundherum mit Masala überzogen sind, eventuell noch 100-200 ml Wasser zugeben, wenn es arg trocken wird. Die Pfanne wieder abdecken und 15-20 min lang köcheln lassen, bis die Auberginen ganz weich und zart sind.
  5. Für das Raita die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne Fett für wenige Minuten unter ständigem Rühren rösten, bis sie herrlich duften. In einem Mörser leicht zerstoßen.
  6. Gurke grob raspeln, wenn sie recht wässrig ist etwas ausdrücken. Zusammen mit den gerösteten Samen und den klein gerupften Minzblättern zum Joghurt geben, mit Salz abschmecken.
  7. Curry und Raita separat mit Reis und/oder Brot servieren.
https://herbs-and-chocolate.de/2020/05/auberginen-curry-gurken-minz-raita-meera-sodha.html
17Apr/20
Focaccia vom Blech mit langer Gare

Focaccia mit wenig Hefe, langer kalter Gare und ordentlich Knoblauch

Momentan wird viel und gerne gebacken. Deshalb ist überall Roggenvollkornmehl ausverkauft (und ich musste improvisieren und ganze Körner kaufen, damit mein Sauerteig nicht hungert) und Hefe bekommt man auch nicht mehr so einfach. Außerdem hoch im Kurs ist Knoblauch, denn nachdem man kaum das Haus verlässt und soweit möglich im Home Office arbeitet, belästigt man niemanden olfaktorisch. Man muss also keine falsche Zurückhaltung an den Tag legen.

Passend zu diesen Eckdaten habe ich ein tolles Focaccia-Rezept für euch. Mehl braucht ihr, darum kommen wir nicht herum, aber für ein ganzes Blech genügen weniger als 5 g Frischhefe. Warum nur so wenig? Weil der Teig ein bis zwei Tage (!) im Kühlschrank ruhen darf. So verringern wir nicht nur die nötige Hefemenge, sondern es bildet sich auch ein herrliches Aroma im Teig. Ein toller Deal! Für die tägliche Knoblauchdosis verwenden wir außerdem ein Knoblauchöl, dass dieselbe Zeit lang durchzieht und gerne großzügig zum Einsatz kommen darf.

Das Vorbild für dieses Rezept stammt von Hefe und mehr, ich habe es allerdings hochskaliert, um ein ganzes Blech damit zu füllen. Das war zu einer Zeit, als man noch 20 Leute zu einer Party zu Besuch haben konnte – aber diese Zeit wird wieder kommen. Bis dahin rechnete das Rezept am besten einfach wieder runter, dann braucht ihr auch nochmal weniger Hefe. Beim Belag könnt ihr natürlich kreativ werden. Ich fand Knoblauch, Kräuter und Tomaten oder Oliven sehr fein, aber Mozarella macht sich sicherlich auch gut. Und im Zweifelsfall schadet noch etwas mehr Knoblauch bestimmt nicht…

Focaccia mit langer, kalter Gare

Herrlich fluffiges Focaccia, das dank langer Gare mit wenig Hefe auskommt und dafür viel Aroma entwickelt. Je nach Variante des Belags eine tolle Beilage oder sogar ein Hauptgericht.

Focaccia vom Blech mit langer Gare

Zutaten

für ein Blech

    Teig:
  • 600 g Wasser
  • 4,5 g Frischhefe oder 1,5 g Trockenhefe
  • 675g Weizenmehl Type 405
  • 75 g Weizenvollkornmehl
  • 15 g Salz
    Belag:
  • Olivenöl
  • 1-2 große Zehe(n) Knoblauch
  • Fleur de Sel
  • frischer Rosmarin und Thymian
  • schwarze Oliven bzw. Cocktail-Tomaten
  • optional: Mozzarella

Zubereitung

  1. Die Frischhefe im Wasser auflösen. Mit den restlichen Zutaten für den Teig verrühren, bis ein sehr, sehr weicher Teig entstanden ist.
  2. 80 min lang bei warmer Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 20, 40 und 60 min einmal falten. (D.h. den Teig mit feuchten Händen von vier Seiten her nach innen in die Mitte falten.) Nach ca. einer Stunde sollte der Teig langsam geschmeidiger werden, ist aber immer noch sehr weich.
  3. Parallel das Knoblauchöl vorbereiten: die Knoblauchzehen durch eine Presse drücken oder fein hacken und großzügig mit Olivenöl übergießen, bis alles vollständig bedeckt ist. Bei Raumtemperatur durchziehen lassen.
  4. Den Teig 24-48 h abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Nach 12 und 24 h wieder falten. (Derweil zieht das Knoblauchöl weiterhin durch.)
  5. Am Backtag den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf ein gut geöltes Backblech geben und zu einem Fladen ziehen. 1 h gehen lassen.
  6. Mit dem Finger (am besten eingeölt) Vertiefungen in den Fladen drücken. Das Knoblauchöl darüber verteilen, genauso das Fleur de Sel, die Kräuter und nach Belieben Oliven, halbierte Cocktail-Tomaten (mit der Schnittseite nach oben) und Mozzarella.
  7. Die Focaccia in den Ofen geben und etwas schwaden (d.h. bei mir mit einer Blumenspritze in den Ofen sprühen). Die Temperatur auf 220°C zurückdrehen und für 30-35 min backen.

Anmerkung

Neu im Thema Brot backen? Eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und Grundlagen findet ihr in meinem persönlichen Einmaleins der Brotbäckerei.

https://herbs-and-chocolate.de/2020/04/focaccia-wenig-hefe-lange-gare.html
03Apr/20

Gute Laune zum Löffeln: Hirseporridge mit Orange und Kokos

Hirse zum Frühstück findet sich schon zweimal auf meinem Blog und gerade die Orientalische Hirsecrème mit Pflaumen kann ich euch sehr ans Herz legen, wenn es wieder gute Pflaumen gibt. Bis dahin haben wir aber noch eine Weile zu überbrücken und für den Moment bietet sich die Kombination mit Orangen noch deutlich eher an. Ein weiterer Vorteil dieser Frühstückshirse-Version: ich habe Hirseflocken verwendet, was die Zubereitungszeit deutlich reduziert. Mit ganzer Hirse klappt es aber genauso, ihr braucht nur ein bisschen mehr Geduld.

Neu ist die Kombination der Zutaten für mich ehrlich gesagt nicht. Wenn ihr bis November 2014 zurückblättert, findet ihr einen süßen Kokos-Couscous mit Orange und ich habe fast dieselben Komponenten hier wieder verwendet. Falls euch die bittere Note der Hirse also nicht zusagt oder ihr keine Fans der Breikonsistenz seid, kann ich euch guten Gewissens an den körnigen Couscous verweisen.

Für mich ist diese Kombination hier aber ein kleiner Held meiner letzten Home Office-Tage. Leuchtend orange mit knackigen Kokoschips macht so ein Frühstück schon optisch gute Laune – und die kann ich aktuell sehr gut brauchen. Die cremige Konsistenz, gute Gewürze und eine ordentliche Ladung Honig obendrauf tun ihr Übriges. (Trotzdem gibt es auch immer wieder mein geliebtes Bananenporridge, dass ich sonst immer mit ins Büro nehme. Der Mensch ist eben doch Gewohnheitstier.)

Hirseporridge mit Orange und Kokos

Cremiger Frühstücksbrei, der den feinherben Geschmack der Hirse mit der säuerlich-süßen Orange auflockert. Schnell gemacht auf dem Herd oder in der Mikrowelle.

Hirseporridge mit Orange und Kokos

Zutaten

für 1 Frühstücksportion

  • 50 g Hirseflocken (ersatzweise ganze Hirse)
  • 1 EL Kokosflocken
  • großzügige Prise Zimt
  • kleine Prise Kurkuma
  • 200 ml Wasser (wer es besonders cremig mag, nimmt anteilig Kokosmilch)
  • 1 Orange
  • Kokoschips
  • Honig (oder Löwenzahn- oder Reissirup) nach Belieben

Zubereitung

  1. Hirseflocken zusammen mit den Kokosraspeln, Zimt und Kurkuma in einen Topf geben. Wasser zugeben und unter Rühren einmal kurz aufkochen. Die Hitze deutlich zurückstellen (vermutlich reicht die Restwärme der Platte, je nach Herd) und für 5 min ausquellen lassen. Alternativ in der Mikrowelle ca. 1,5 min bei voller Leistung kochen, dann 5 min quellen lassen.
  2. Falls ihr ganze Hirse verwendet: Mehr Wasser verwenden und nach dem ersten Aufkochen ca. 30 min bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, dabei immer wieder mal umrühren und ggf. Flüssigkeit nachgießen.
  3. Derweil die Orange schälen und in Stücke schneiden.
  4. Die Orange zu den gequollenen Flocken geben und unterrühren. Dabei die Konsistenz überprüfen, eventuell nochmal einen Schluck Wasser zugeben.
  5. In ein Schälchen füllen, mit Honig oder Sirup beträufeln und mit Kokoschips bestreuen.
https://herbs-and-chocolate.de/2020/04/hirseporridge-orange-kokos.html
22Mar/20
Gratinierter grüner Spargel mit Champignons

Gratinierter grüner Spargel mit Champignons

Der strahlende Sonnenschein weist immer wieder auf etwas hin, was aktuell vor lauter Nachrichten fast untergeht: es wird Frühling. Überall treibt, sprießt und blüht es und allmählich beginnt die Bärlauch– und Spargelzeit.

Der erste grüne Spargel hat mich schon im Laden angesprungen. Ich glaube nicht, dass es deutscher Spargel war, aber ehrlich gesagt habe ich nicht nachgesehen. Ich habe spontan Lust bekommen auf ein ganz bestimmtes Gericht, dass ich von meiner Mutter kenne, und habe ohne großes Nachdenken eine Packung von dem feinen Frühlingsgemüse eingepackt. Sich selbst ein bisschen was Gutes tun, ist in meinen Augen in der aktuellen Lage ziemlich wichtig für den Seelenfrieden. Und als Pluspunkt kann ich euch heute ein Spargelrezept präsentieren bevor sich die Saison schon wieder dem Ende zu neigt – meistens bin ich ja recht spät dran bei sowas.

Ich bin großer Fan von grünem Spargel, danach kommt violetter und als letztes der weiße. Angenehmerweise muss man bei allen dreien nicht viel Aufwand betreiben, um den Geschmack in Szene zu setzen, und so ist auch dieses Rezept ziemlich simpel: der Spargel wird kurz angebraten, die Pilze werden kurz angebraten, dann wandert das Gemüse mit Käse bestreut in den Ofen und dazu reicht man Brot und wer mag ein Gläschen Weißwein.

Genießt die Frühlingssonne und bleibt gesund!

Gratinierter grüner Spargel mit Champignons

Köstliches und stressfreies Spargelgericht aus dem Ofen.

Gratinierter grüner Spargel mit Champignons

Zutaten

für 2 Personen

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Butter
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • Prise Zucker
  • 250 g braune Champignons
  • 70 g geriebener Emmentaler
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • als Beilage: Weißbrot

Zubereitung

  1. Spargel an den Enden nach Bedarf schälen, etwas kürzen. 1 EL Butter in einer großen Pfanne zerlassen und den Spargel darin für 5-10 min anbraten, bis er schön gebräunt, aber noch knackig ist. Ablöschen mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft und mit etwas Salz und Zucker bestreuen. Den Spargel aus der Pfanne nehmen und in eine ofenfeste Form legen.
  2. Die Champignons putzen, je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln. In 1 EL Butter anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Salzen, pfeffern und mit der gehackten Petersilie vermischen.
  3. Die gebratenen Pilze auf dem Spargel verteilen, dann mit dem Käse bestreuen. Im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 min lang gratinieren, bis der Käse appetitlich gebräunt ist.
https://herbs-and-chocolate.de/2020/03/gratinierter-gruener-spargel-champignons.html
17Mar/20
Semmeln einfach Übernachtgare Bürli

Bürli mit Übernachtgare – das vermutlich einfachste Semmelrezept der Welt

Eigentlich wäre jetzt die Zeit, in der es bei bei mir persönlich wieder ruhiger wird. Tatsächlich ist es gerade natürlich alles andere als ruhig, aber aus anderen Gründen. Also habe ich es mir im Home Office gemütlich gemacht und richte mich auf eine Weile daheim bleiben ein. Nachdem ich eine introvertierte Couchkartoffel bin, fällt mir das sicher weniger schwer als manch anderem und ich freue mich (trotz allem, ein bisschen) auf eine (zwangsweise) ruhige Zeit. Das Positive sehen und so, nicht wahr?

Nachdem in meinem Alltag nun doch etwas Zeit freigeworden ist, kann ich theoretisch auch länger in der Küche stehen. Ob ich das auch tun werde wird man sehen, denn darauf habe ich natürlich nicht immer Lust – mein aktuelles Buch ist auch sehr spannend. Für eher faule Küchentage, an denen ihr aber trotzdem leckere selbstgebackene Semmeln haben wollt, habe ich heute ein super Rezept für euch. Auch perfekt für alle Backanfänger, die aktuell die Besuche beim Bäcker reduzieren wollen.

Das Rezept stammt in seinem Ursprung von einer Bloggerfreundin (heute schreibt sie auf Omoxx). Es hat keine komplizierten Gehzeiten, kein kunstvolles Formen von Teiglingen. Der Teig wird zusammengerührt, eine Weile im Kühlschrank geparkt und am nächsten Tag werden grob abgestochene Stücke direkt aufs Blech gepackt und gebacken. Heraus kommen wunderbar aromatische, rustikale Semmeln. Die Mehlsorten sind ziemlich variabel (bei höheren Typen oder Vollkorn braucht es dann etwas mehr Wasser), die Gehzeit auch und wer mag kann Rosinen und Nüsse in den Teig geben oder die Teiglinge mit Saaten bestreuen. Oder ihr genießt die Bürli einfach so wie sie sind.

Disclaimer: Ich habe keine Ahnung, was typisch für echte “Bürli” ist. Ich lasse das Rezept einfach mal unter dem Namen weiterlaufen, der mir genannt wurde.

Bürli – einfache Semmeln mit Übernachtgare

Einfacher geht es kaum: zusammenrühren, über Nacht in den Kühlschrank stellen, am Morgen abstechen, backen und genießen.

Semmeln einfach Übernachtgare Bürli

Zutaten

  • 150 g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 250 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 100 g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 5 g Frischhefe oder 1,7 g Trockenhefe
  • 13 g Salz
  • 370 g Wasser

Zubereitung

  1. Am Vortag alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren und kurz kneten.
  2. Abgedeckt in den Kühlschrank stellen und ca. 8-24 h dort reifen lassen.
  3. Am Backtag den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Vom kühlschrankkalten Teig mit zwei bemehlten Esslöffeln Portionen abstechen und ohne weiteres Formen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das darf gerne rustikal aussehen! Für die Optik mit ein wenig Mehl überstäuben.
  5. Bei 230°C für 10 min backen, dann bei 200°C nochmal 15 min backen.

Anmerkung

Neu im Thema Brot und Semmeln backen? Eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und Grundlagen findet ihr in meinem persönlichen Einmaleins der Sauerteigbäckerei.

https://herbs-and-chocolate.de/2020/03/burli-einfache-semmeln-ubernachtgare.html