28Jun/18
Blumenkohl-Bratlinge vegan

Blumenkohl-Bratlinge mit Haferflocken – Saisonal schmeckt’s besser

Nach 4,5 Jahren Bloggerei kann man schon mal das erste Blumenkohl-Rezept verbloggen, oder? Nicht, dass er niemals auf meinem Teller landen würde, aber – ok, fast nie. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren lediglich einmal Blumenkohl-“Wings” gemacht und zweimal die Blumenkohlsuppe mit Gorgonzola und Birne von Ela. Wenn ich mir die Gemüsesorten für die neue Runde vom Foodblogger Saisonkalender so ansehe, dann verarbeite ich nur Mangold noch seltener, aber es gab ja kürzlich erst den köstlichen Mangoldsalat mit Spargel und Rhabarberdressing. Also habe ich mir diesmal den Blumenkohl vorgenommen.

Ganz ehrlich, der Kochprozess war recht spontan und planlos. Ich hatte irgendwie Lust auf Bratlinge/Puffer/Reiberdatschi, also googelte ich mir ein paar Rezepte zusammen und improvisierte. Ich wünschte, meine Improvisationen würden immer auch nur annährend so gut schmecken. Ein echter Volltreffer! Die Blumenkohl-Bratlinge sind herrlich würzig, haben eine tolle Konsistenz, der Blumenkohl ist deutlich zu schmecken, aber nicht zu dominant, und passt wunderbar zu den Gewürzen. Ich werde ganz sicher in Zukunft häufiger Blumenkohl kaufen!

Als Dip habe ich Hummus und einen Joghurtdip genommen, beides war sehr fein. Die Bratlinge sind auch ein tolles Fingerfood, praktisch für Picknicks und lass sich garantiert auch in einen köstlichen Burger verwandeln. Vielleicht mit einer leckeren Aioli und Tomatensalsa dazu?

Blumenkohl | Fenchel | Brokkoli | Kohlrabi | Spinat | Mangold | Radieschen | Spitzkohl | Möhren

Falls ihr euch wundert: seit Mai gibt es beim Saisonkalender mehr als zwei Gemüsesorten zur Auswahl. Wir haben diesen Monat einen gewissen Blumenkohl-Schwerpunkt, aber auch zu den anderen Sorten gibt es tolle Rezepte.

Saisonal kochen April

Und auch diesen Monat hat Nadine wieder ein wunderschönes PDF mit allen Rezepten erstellt! Hier könnt ihr es herunterladen: “Saisonal schmeckt’s besser” – April

 

Blumenkohl-Bratlinge mit Haferflocken

Deftig-würzig, außen knusprig und innen schön saftig. Diese veganen Bratlinge passen perfekt auf einen Burger aber machen auch solo eine ausgezeichnete Figur.

Blumenkohl-Bratlinge mit Haferflocken

Zutaten

für 8 Bratlinge/ca. 2 Portionen

  • 100 g Haferflocken
  • 2 EL / 30 g Kichererbsenmehl
  • 350 g Blumenkohl
  • 100 g Wasser
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Hefeflocken
  • 1/2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Haferflocken und Kichererbsenmehl mit dem Wasser vermischen und für einige Minuten stehen lassen.
  2. Derweil den Blumenkohl waschen und raspeln (entweder mit einer Vierkantreibe oder einer Küchenmaschine). Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, die Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Beides zum Blumenkohl geben.
  3. Die durchgezogene Haferflockenmischung zum Gemüse geben und mit den Händen verkneten. Die Masse sollte klebrig sein und mit etwas Druck halbwegs formbar.
  4. Abschmecken mit Hefeflocken, Senf, Petersilie, Zitronensaft, Muskat, Salz und Pfeffer.
  5. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Blumenkohlmasse mit feuchten Händen Bratlinge formen und direkt in die Pfanne setzen. Von beiden Seiten für ca. 3-5 min braten, bis sie schön gebräunt sind.

Anmerkung

Die Bratlinge sind sehr vielseitig, dazu passt z.B. Hummus, ein Joghurt- oder Tomatendip.

https://herbs-and-chocolate.de/2018/06/blumenkohl-bratlinge-vegan.html

16Jun/18
Gemüse-Paella vegan

Bunte Gemüse-Paella mit Artischocken

Wenn der Ventilator im Büro wieder penetrant vor sich hin surrt, dann weiß man: der Sommer ist da. Nicht, dass das die letzten Wochen jemand ernsthaft bezweifelt hätte, auch trotz der kurzzeitigen Abkühlung. Bei über 25 Grad wurden auch kulinarisch die Sommerfavoriten wieder ausgepackt, bei mir definitiv mein geliebter vietnamesischer Glasnudelsalat, außerdem Sommerrollen mit Erdnussdip, Cappuccino-Frappée, größere Mengen Wassermelone und das eine oder andere Eis gab es auch – irgendwie muss man sich die Hitze ja schön machen. Ja, da spricht wieder der Sommer-Grinch aus mir…

Außerdem gab es einige Male Paella, was nicht unbedingt logisch in die Reihe passt. Aber ich verbinde mit diesem Gericht eine Reihe von Urlaubserinnerungen und denke sofort an eine schöne, von Bougainvillea umrahmte Terrasse mit Blick aufs Meer. Das hält mich nicht davon ab sie auch im Winter zu genießen, denn Paella ist sehr variabel und kann gut mit verschiedenen Gemüsesorten oder Tiefkühlgemüse zubereitet werden. Die Auswahl in meinem Rezept hier ist lediglich ein Beispiel, sehr gut passen auch Paprika, Karotten, Fenchel oder Zucchini und wenn ihr kein Artischocken-Fan seid, versucht es doch stattdessen mit Kapern oder Oliven. Als Nachtisch noch ein großer Schnitz Wassermelone und ihr seid fast im Urlaub. Versprochen!

Übrigens: den Safran könnt ihr im Zweifelsfall sogar weglassen und ihr bekommt trotzdem ein sehr feines Gericht. Aber er gibt natürlich nochmal das besondere i-Tüpfelchen.

 

Gemüse-Paella mit Artischocken

Ein köstliches, sommerliches Gericht, das sich trotzdem den Jahreszeiten anpassen lässt, und sich nach der ersten Starthilfe quasi von selbst zubereitet.

Gemüse-Paella mit Artischocken

Zutaten

für 1 große Portion

  • 1 große Tomate oder 3 EL Tomatenstücke aus der Dose
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 3 EL Erbsen (TK)
  • 1 Handvoll grüne Bohnen (TK)
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 0,05 g gemahlener Safran
  • 2 Artischockenherzen aus dem Glas
  • 100 g Paella-Reis (oder anderen Rundkornreis)
  • 0,25 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 2 EL Mais aus der Dose
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Schnitz Zitrone

Zubereitung

  1. Tomate (falls frisch) waschen und in kleine Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch abziehen, die Zwiebel in Halbringe schneiden und den Knoblauch hacken. In einer kleinen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, darin die Tomatenwürfel, Zwiebel, Knoblauch, Erbsen und grüne Bohnen für ca. 5 min andünsten.
  2. Derweil die Gemüsebrühe erwärmen und den Safran einrühren. Die Artischockenherzen abgießen und längs sechsteln oder achteln.
  3. Den Reis mit in die Pfanne geben und kurz mit anschwitzen. Die Brühe angießen, Paprikapulver, Mais und Artischockenherzen zugeben und alles vermischen.
  4. Bei geschlossenem Deckel für 20-30 min köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist. In dieser Zeit nicht umrühren.
  5. Abschmecken mit Salz und Pfeffer und mit einem Schnitz Zitrone servieren.
https://herbs-and-chocolate.de/2018/06/gemuse-paella-vegan-artischocken.html

25May/18
Senf-Dill-Suppe mit Wirsing und Gnocchi

Senf-Dill-Suppe mit Wirsing und gebratenen Gnocchi #Büroküche

Meistens passiert es so gegen halb elf. Das Icon unseres Chat-Tools blinkt, der virtuelle Raum namens “Essen” ist mit einer kleinen 1 markiert – eine neue Nachricht. Nun wird es spannend: wer wird heute kochen, was wird es geben und wer ist schnell genug um anzumelden, dass er gerne mitessen möchte? Nicht selten dauert es keine Minute und die verfügbaren freien Plätze sind belegt. (Sofern keine Rote Beete im Spiel ist, die wirkt abschreckend.)

Das Mittagessen-Kochen ist immer wieder eine nette Abwechslung und sowohl die zwei Köche als auch alle Mitessenden haben etwas davon. Meine Kollegen sind dankenswerterweise auch durchaus experimentellen Gerichten gegenüber aufgeschlossen und so habe ich vor einigen Wochen die Gelegenheit genutzt um eine Suppe auszuprobieren, die ich schon vor Jahren bei Christina macht was gesehen hatte und spontan interessant fand. Wirsing mag ich gerne, Senf und Dill mag ich gerne und Gnocchi gehen sowieso immer, also warum nicht alles zusammen werfen?

Als Gericht für 8 Personen war es sehr dankbar, denn wir konnten einen ganzen Wirsingkopf verwerten. Interessant waren auch die schwarzen Oliven, die wir versuchsweise dazu gegeben haben. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht entscheiden ob ich ihren Geschmack in der Suppe gut finde, oder es mir in Summe damit zu viele verschiedene Aromen waren. Probiert es am besten selbst aus. Das Wetter passt zwar gerade eher zu Salat als Suppe, aber dafür scheint eine Erkältungswelle umzugehen – und der nächste Regentag kommt bestimmt.

Meine Kollegen waren auf jeden Fall sehr angetan! An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an meinen Mitkoch und Handmodel Stefan.

Senf-Dill-Suppe mit Wirsing und gebratenen Gnocchi

Was auf den ersten Blick nach einer eigenartigen Kombination klingt, passt wunderbar zusammen!

Senf-Dill-Suppe mit Wirsing und gebratenen Gnocchi

Zutaten

für ca. 4 Personen

  • 1/2 Kopf Wirsing
  • 1 große Zucchini
  • 3 EL Mehl
  • ca. 1 Liter Gemüsebrühe
  • 500 g fertige Gnocchi (aus dem Kühlregal)
  • 2-3 EL mittelscharfer Senf
  • 1/2 Bund frischer Dill
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • optional: schwarze Oliven

Zubereitung

  1. Wirsing und Zucchini waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In Olivenöl braten, bis alles schön gebräunt ist.
  2. Das Mehl über das Gemüse streuen, kurz vermischen, dann die Gemüsebrühe unter Rühren angießen. Für ein Weilchen köcheln lassen, bis der Wirsing gar ist.
  3. Derweil die Gnocchi in etwas Olivenöl goldbraun braten.
  4. Die Suppe abschmecken mit Senf, Dill, Salz und Pfeffer. Die Gnocchi darüber geben und servieren, wer mag gibt auch noch einige Oliven dazu.
https://herbs-and-chocolate.de/2018/05/senf-dill-suppe-wirsing-gnocchi.html

06May/18
Schokoladen-Babka Ottolenghi

Schokoladen-Babka nach Ottolenghi

Habt ihr eine Kuchentradition? Gibt es bei euch vielleicht den typischen Sonntagskuchen über dessen Reste sich Nachbarn oder Kollegen freuen? Oder backt ihr nur wenn sich Besuch ankündigt?

Ich backe fast nur wenn sich ein passender Anlass in Form eines Treffens mit Freunden ergibt. Dann habe ich immer die Qual der Wahl was ich denn aus meiner umfassenden Rezeptesammlung machen möchte. Bei Kuchen scheiden sich ja die Geister bzw. Geschmäcker – Torte oder Rührkuchen, Hefe- oder Mürbteig, mit Obst oder lieber ohne, saftig-klätschig oder eher etwas trockener, ob Streusel, Puddingschicht oder Kuchenguss und dann noch die Vorlieben zu einzelnen Zutaten. So viele Möglichkeiten! Und abgesehen von Torten mag ich die meisten Varianten auch noch, ein Ausschlussverfahren hilft mir bei der Entscheidung also nur bedingt.

Schon zweimal ist meine Wahl auf einen Hefeteig gefallen, der mit Zitronenschale aromatisiert, mit Schokolade und Nüssen gefüllt und nach dem Backen mit Zuckersirup getränkt wird. Beide Male war ich vom Ergebnis absolut begeistert – was zunächst pappig-süß klingt ist stattdessen wunderbar ausgewogen. Das Rezept stammt von Yotam Ottolenghi aus dem “Jerusalem”-Kochbuch (und wer diesen Namen nicht kennt, hat bisher definitiv was verpasst!). Wie so viele Hefeteige braucht auch dieser hier Zeit, fangt am besten am Vortag schon zu backen an. Die investierte Zeit lohnt sich, glaubt mir! Übrigens schmeckt das Babka auch mit Kakaonibs statt Nüssen sehr gut, falls Nussallergiker mitessen. Ganz große Empfehlung!

 

Schokoladen-Babka nach Ottolenghi

Fluffiger Hefeteig schmiegt sich um eine süß-herbe Füllung. Dank dem Tränken mit Sirup wird der Zopf wunderbar saftig.
Achtung, der Teig muss mehrere Stunden, am besten über Nacht, gehen!

Schokoladen-Babka nach Ottolenghi

Zutaten

für eine 24 cm-Kastenform

    Vorteig:
  • 265 g Weizenmehl 405
  • 50 g Zucker
  • Schale 1/4 Bio-Zitrone
  • 60 ml lauwarmes Wasser
  • 5 g Frischhefe (Nehmt 10 g, falls ihr nicht die Zeit habt ihn über Nacht gehen zu lassen.)
  • 75 g Butter
  • 1 Ei (Sollte sich durch die üblichen veganen Alternativen ersetzen lassen.)
  • Prise Salz
    Füllung:
  • 65 g Zartbitterschokolade
  • 60 g Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 15 g Kakaopulver
  • 50 g Walnüsse (Original: Pekanüsse. Allergiker nehmen Kakaonibs.)
  • 1 EL Zucker
    Sirup:
  • 130 g Zucker
  • 80 ml Wasser

Zubereitung

  1. Am Vortag alle Zutaten für den Teig zusammenmischen und für mindestens 10 min verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Eventuell noch ein wenig Wasser oder Mehl zugeben, falls der Teig sehr trocken oder sehr klebrig ist.
  2. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Alternativ könnt ihr 10 Gramm Hefe verwenden, dann genügen auch ca. 3 h bei Raumtemperatur.
  3. Am nächsten Tag den Teig nochmal durchkneten, dann auf einer bemehlten Oberfläche zu einem Rechteck von ca. 40x30 cm ausrollen.
  4. Für die Füllung Schokolade und Butter schmelzen lassen, dann vermischen mit Puderzucker und Kakaopulver. Diese Mischung auf dem Teig verteilen, dabei zu allen Seiten ca. 2 cm Rand freilassen.
  5. Die Walnüsse ggf. ohne Fett in einer Pfanne anrösten, dann hacken und zusammen mit dem 1 EL Zucker über dem mit Schokolade bestrichenen Teig verteilen.
  6. Von der schmalen Seite her aufrollen, dabei den freigelassenen Rand mit etwas Wasser bestreichen, damit er leicht klebt. Diese Rolle mit der Naht nach unten hinlegen, längs halbieren und anschließend die zwei entstandenen "Arme" umeinander wickeln. (In diesem Post seht ihr weit unten ein Photo der Bildanleitung im Buch.)
  7. Den Zopf in eine gefettete Kastenform setzen und erneut für 1-1,5 h gehen lassen. Derweil den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 min lang backen, eventuell für die letzten 10 min lang mit Alufolie abdecken, falls der Teig zu dunkel wird.
  9. Während der Kuchen bäckt den Sirup herstellen, indem ihr Wasser und Zucker miteinander erwärmt und rührt, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  10. Sobald der Zopf aus dem Ofen kommt mit dem Sirup bestreichen. Anschließend in der Form abkühlen lassen, damit er beim Herausnehmen nicht zerfällt.
https://herbs-and-chocolate.de/2018/05/schokoladen-babka-ottolenghi.html

26Apr/18
Mangoldsalat mit Spargel und Rhabarber

Mangoldsalat mit grünem Spargel und Rhabarberdressing – Saisonal schmeckt’s besser

Dieser Frühling bringt wirklich alles mit, was man so haben kann. Zwischendurch nochmal eine Woche deutliche Minusgrade, wenig später dann schon richtig sommerliche Temperaturen. Ich für meinen Teil habe schon Eis gegessen (und das als reiner Schönwetter-Eis-Esser) und war mehr als einmal im Biergarten. Keine schlechte Bilanz für Ende April!

Genauso gut könnte es aber heute nochmal schneien. Jedes Jahr ist eben vom Wetter her unterschiedlich und so variiert auch die genauen Saison verschiedener Gemüse- und Obstsorten. Der Foodblogger Saisonkalender hatte für April mit Mangold und Rhabarber gerechnet und manchen fiel es schwer diese Zutaten schon zu aufzutreiben – so wie für mich der Bärlauch im März einfach noch nicht verfügbar war. Ich selbst hatte diesen Monat keinerlei Probleme meine Zutaten zu bekommen. Beim Einkaufen bin ich dann auch schon über wunderbaren, grünen Spargel gestolpert und konnte nicht widerstehen die Spargelzeit jetzt schon zu eröffnen.

Ob Mangold zur Zeit denn wirklich saisonal ist, wurde übrigens in der Foodbloggerrunde heiß diskutiert. Eigentlich ist die Hauptsaison im Sommer, aber in so manchen Gärten wächst er schon fleißig und gerade der zarte Baby-Mangold eignet sich perfekt für Salate. Und passt hervorragend zu Spargel und Rhabarber! Diese Kombination habe ich mir als Mittagessen mit in die Arbeit genommen (und das Dressing einfach separat transportiert) und es war wirklich frühlingshaft-köstlich.

Dieses Mal ist ein Gemüse ganz klar in der Mehrheit: Rhabarber. Über gerade mal zwei Rezepte (inklusive meinem) können sich Mangoldfans freuen – die Präferenz der Bloggerrunde ist wohl recht eindeutig.

Saisonal kochen April

Und auch diesen Monat hat Nadine wieder ein wunderschönes PDF mit allen Rezepten erstellt! Hier könnt ihr es herunterladen: “Saisonal schmeckt’s besser” – April

 

Mangoldsalat mit grünem Spargel und Rhabarberdressing

So schmeckt Frühling! Aromatischer Baby-Mangold, gebratener grünen Spargel, fein säuerlich-süßes Rhabarberdressing und knackige Kürbiskerne.

Mangoldsalat mit grünem Spargel und Rhabarberdressing

Zutaten

für 1 Person

  • 4-6 Stangen grüner Spargel
  • 40 g einer Rhabarberstange (1/2 sehr dünne Stange)
  • 1-2 TL Honig/Ahornsirup
  • 100 ml Rhabarbernektar
  • 2 Handvoll roter Babymangold
  • 1 EL Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Spargel putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Rhabarber schälen und in sehr kleine Stücke schneiden bzw. hacken.
  2. Zunächst nur den Spargel in etwas Olivenöl für wenige Minuten kräftig anbraten, sodass er leicht bräunt. Dann den klein geschnittenen Rhabarber zugeben und für einige Minuten mitbraten.
  3. Honig/Ahornsirup darüber träufeln und kurz karamellisieren lassen. Dann den Rhabarbernektar angießen und alles solange köcheln lassen, bis der Spargel gar aber noch knackig ist. Das sollte ebenfalls nur wenige Minuten dauern und es sollte noch einiges an Flüssigkeit als Dressing zurückbleiben.
  4. Abschmecken mit Salz und Pfeffer und abkühlen lassen.
  5. Derweil den Mangold waschen. Mit dem erkalteten Gemüse und Dressing vermischen und mit Kürbiskernen bestreut servieren.
https://herbs-and-chocolate.de/2018/04/mangold-salat-spargel-rhabarber.html