Orientalische Blumenkohl-Puffer aus dem Buch “Palästina”

28Jan/21
Blumenkohl-Puffer mit Joghurt

Das Rezept hier habe ich euch schon angeteastert, als ich das Kochbuch “Falastin” vorgestellt habe. Die optisch so unscheinbaren Puffer gab es bei mir jetzt schon diverse Male und immer wieder waren sowohl mein Mann als auch ich wieder überrascht, wie lecker sie sind. Sie schmecken pur oder mit Joghurt-Dip oder Hummus, warm oder auf Raumtemperatur, mit Brot oder Salat oder zu Kartoffelspalten, als Vorspeise, Snack oder als simples Hauptgericht. Sprich sie können so ziemlich alles sein was ihr wollt und als Bonuspunkt machen sie auch noch wenig Arbeit.

Im Original wird frischer Blumenkohl verwendet, der als erstes blanchiert wird. Ich spare mir das und verwende tiefgekühlten. Damit muss man wirklich nur den gewürzten Teig anrühren, ein bisschen Gemüse schnippeln und die Puffer ausbraten. Wenn ihr Elan und Zeit habt, könnt ihr einen Minz-Joghurt dazu reichen, oder ihr nehmt einfach Naturjoghurt oder schlicht einen Spritzer Zitrone. Ein sehr dankbares Rezept, das schon in mein Standard-Repertoire gewandert ist.

Mit dem Wort “Puffer” hadere ich übrigens noch. Aber wie nennt man sie sonst auf Deutsch? Im englischen Original sind es “fritters”, das gefällt mir gut. Die deutschen “Bratlinge” wären eine sehr nahe Übersetzung, klingen in meinen Ohren aber ziemlich angestaubt und unattraktiv. “Pflanzerl” sind da schon sympathischer, aber doch ein sehr regionaler Ausdruck und außerdem denke ich da automatisch an Hackfleisch. Für den Moment bleibe ich also bei den “Puffern” – alternative Ideen sind willkommen! Vielleicht habt ihr das Buch auch auf Deutsch und könnt nachschlagen, wie die Übersetzer damit umgegangen sind? Aber wie auch immer sie heißen sollen, eigentlich kommt es ja auf den Geschmack an und ich verspreche, der wird euch überzeugen.

Blumenkohl-Puffer mit Cumin

Optisch unscheinbar bringen diese Puffer ordentlich Geschmack mit und machen sich super als Vorspeise, Snack oder auch zum satt essen.

Blumenkohl-Puffer mit Joghurt

Zutaten

für 10 Stück / ca. 2-3 Portionen

  • 300 g TK-Blumenkohl
  • 120 g Mehl
  • 1,5 TL Cumin
  • 0,75 TL Zimt
  • 0,5 TL Kurkuma
  • 0,5 TL Backpulver
  • 1,25 TL Salz
  • Pfeffer
  • 20 g gehackte Petersilie
  • 1-2 Zwiebeln (ca. 100 g)
  • 2 Eier
  • 40-80 ml Wasser
  • Olivenöl
    Minz-Joghurt (optional):
  • 250 g Joghurt
  • 6 gehackte Blättchen Minze
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Salz

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl auftauen lassen. Falls ihr stattdessen frischen verwendet, kocht die Röschen für 4 Minuten in Salzwasser, damit sie gar sind.
  2. Mehl vermischen mit den Gewürzen, Backpulver, Salz, einer großzügigen Ladung Pfeffer und der Petersilie. Die Zwiebeln abziehen, fein hacken und ebenfalls zugeben.
  3. Die Eier in die Mehlmischung aufschlagen und mit einem Löffel anfangen sie in das Mehl einzurühren. Nach und nach Wasser zugeben, je nach Größe der Eier braucht ihr 3-8 EL, bis ein leicht flüssiger, aber noch sehr zäher Teig entsteht.
  4. Den aufgetauten Blumenkohl grob hacken bzw. zerdrücken, die Stücke dürfen gern um 1 cm groß sein. Unter den angerührten Teig mischen.
  5. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und den Teig darin zu ca. 8-10 Puffern ausbraten, jeweils ca. 2,5 min pro Seite. Sofort heiß oder später auf Raumtemperatur servieren.
  6. Für den Joghurt alle Zutaten vermischen. Alternativ schlicht Naturjoghurt oder nur ein paar Spritzer Zitronensaft zu den Puffern reichen.
https://herbs-and-chocolate.de/2021/01/orientalische-blumenkohl-puffer-palastina.html

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