07Apr/18
Baozi Gemüsefüllung vegan

Baozi mit Gemüsefüllung – fluffig, würzig, saftig

Fluffiger, weicher Hefeteig mit einer ganz leicht süßlichen Note. Innen drin eine saftige Füllung aus kräftig gewürztem Gemüse mit einer ganz leichten Rauchnote und dem unverkennbar asiatischen Aroma von Sesamöl, Ingwer und Knoblauch. Schon das erste Mal, als ich mich an Baozi gewagt hatte, war ich hin und weg von dem Ergebnis und nach ein wenig Feintuning kann ich euch heute mein Rezept vorstellen.

Baozi sind chinesischen Ursprungs und nachdem ich noch nie in China war, gehe ich davon aus, dass ich noch nie wirklich authentische gegessen habe. Also habe ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und mir dann eine großzügige Prise künstlerische Freiheit gelassen, als es um die konkrete Würzung ging. Kreativ war ich auch beim Dämpfen, ich habe gleichzeitig mit meinem kleinen Bambusdämpfeinsatz gearbeitet und mit einem improvisierten Dämpfeinsatz für meinen größten Kochtopf (d.h. ich habe ein Küchenhandtuch über ihn drüber gespannt und den Deckel obendrauf gesetzt). Beide Varianten haben wunderbar funktioniert, auch wenn die selbstgebastelte Variante natürlich etwas mehr Arbeit macht.

Wenn ihr mögt, könnt ihr die fertigen Baozi in irgendeine Soße dippen. Da kann ich mir sehr viel vorstellen, eine Vinaigrette-artige Variante, etwas tomaten- oder erdnussbasiertes oder eine (sicher maximal unauthentische) Joghurtsoße. Wir haben zu den Baozi schlicht Salat gegessen und fanden das voll und ganz ausreichend – ein wunderbares, leichtes Essen, sehr passend zu den aktuellen, sonnigen Frühlingstagen, die sich schon fast wie Sommer anfühlen.

Lasst es euch gut gehen!

 

Baozi mit Gemüsefüllung

Herrlich fluffige, gedämpfte Hefeklöße mit saftiger Gemüsefüllung. Köstlich und sehr variabel!

Baozi mit Gemüsefüllung

Zutaten

für 6 Stück/2 Personen

    Hefeteig:
  • 250 g Mehl
  • 1,5 EL Zucker
  • Prise Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 130 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Rapsöl
    Füllung:
  • 120 g Spitzkohl
  • 60 g Karotte
  • 130 g Champignons
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 TL fein gehackter Ingwer
  • 1 TL Sesamöl (geröstet)
  • Prise geräuchertes Paprikapulver
  • 2-3 EL helle Sojasoße
  • Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl in einer Schüssel mit Zucker und Salz vermischen. In der Mitte eine kleine Mulde machen, dort die Hefe hineinbröseln und ein wenig von dem lauwarmen Wasser angießen. Für 5-10 min stehen lassen, bis die Hefe fröhlich blubbert.
  2. Das restliche Wasser und das Öl zugeben und alles mehrere Minuten lang geduldig verkneten, bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist. Ggf. noch ein wenig Mehl zugeben, falls er zu klebrig bleibt.
  3. Den Teig abdecken und für 1-2 h an einem warmen Ort gehen lassen. Das Volumen sollte sich mindestens verdoppeln.
  4. Für die Füllung Spitzkohl, Karotten, Champignons und Frühlingszwiebeln in sehr kleine Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken. Alles zusammen mischen und würzen mit Sesamöl, Paprikapulver, Sojasoße, einer Prise Zucker und Salz und Pfeffer nach Geschmack.
  5. Den fertig gegangenen Hefeteig in sechs Teile teilen. Jedes Stück flach drücken, 1,5 EL Füllung hineingeben und den Teig darüber zu einer Kugel verschließen.
  6. Die Baozi ca. 15 min lang dämpfen. Das klappt entweder in einem Bambusdämpfeinsatz oder ihr spannt ein sauberes Küchenhandtuch über einen großen Topf und setzt den Topfdeckel obendrauf.
  7. Servieren mit Salat und optional einem Dip (Ideen s.o.).

Anmerkung

Die Füllung lässt sich natürlich wunderbar variieren - passt die Gemüsesorten einfach daran an was ihr da habt und gerne mögt. Räuchertofu macht sich sicher auch sehr gut darin.

http://herbs-and-chocolate.de/2018/04/baozi-gemuse-vegan.html

29Mar/18
Pastinaken-Reiberdatschi vegan

Pastinaken-Reiberdatschi außerhalb der Komfortzone – Saisonal schmeckt’s besser

Ich atme kurz durch, trete durch die schwere, knarzende Holztür auf die Straße und schließe sie hinter mir ab. Es ist kalt in Prag, eine dünne Schneedecke liegt auf dem Boden und ein schneidender Wind zieht durch die Gassen. Ich bin hier einfach so, ohne konkreten Anlass, zum Stadt anschauen – und weil sonst niemand Lust und Zeit hatte bin ich alleine. Das bin ich an sich gerne, aber zwei Nächte in einer fremden Stadt, einem fremden Land ohne jegliche Termine, das fühlt sich irgendwie komisch an. Außerhalb meiner Komfortzone auf jeden Fall.

Außerhalb der eigenen Komfortzone gibt es vieles zu entdecken. Viel tolles, viel spannendes, aber längst nicht nur positives. Dass niemand mit mir gemeinsam rätselt welches Ticket ich für die U-Bahn brauche oder meine spontane Faszination für die Kafka-Statue teilt, ist zum Beispiel schade. Aber diese völlige Freiheit zu tun und lassen wonach mir gerade ist und mich ganz auf mich selbst und meine Wünsche zu konzentrieren, hat schon einen ganz eigenen Reiz. Ich habe auf jeden Fall eine Reihe neue Erfahrungen mit nach Hause genommen.

Der Bogen zu den Patinaken-Reiberdatschi ist jetzt gleichzeitig ungelenk und doch sehr passend: die lagen auch außerhalb meiner Komfortzone. Mein eigentlicher Plan war es ganz gemütlich ein leckeres Spinatrezept zu machen – aber wir wollten ja Neues ausprobieren beim Saisonkalender, gell? Also habe ich zum ersten Mal Pastinaken verarbeitet und wieder sind die Erkenntnisse gemischt. Pur wären mir die Reiberdatschi zu süßlich, aber mit dem Joghurtdip sind sie gerade richtig. Zumindest einmal solltet ihr sie auf jeden Fall ausprobieren und wenn ihr Kürbis-Fans seid, dann trifft das folgende Rezept sicher genau euren Geschmack!

Natürlich haben auch wieder eine ganze Reihe andere Blogger sich die Gemüsesorten Pastinake, Spinat und – last minute special guest – Bärlauch vorgenommen. (Wobei Bärlauch in meiner Gegend gerade erst langsam kommt.) Die arme Pastinake ist leider ein bisschen unterrepräsentiert:

Saisonal kochen Januar

Und auch diesen Monat hat Nadine wieder ein wunderschönes PDF mit allen Rezepten erstellt! Hier könnt ihr es herunterladen: “Saisonal schmeckt’s besser” – März

Pastinaken-Reiberdatschi mit Joghurt-Dip

Das Wurzelgemüse macht in Form der knusprigen Fladen eine wirklich gute Figur und passt perfekt zum frischen Joghurtdip.

Pastinaken-Reiberdatschi mit Joghurt-Dip

Zutaten

für ca. 10 Stück / 2 Portionen

  • 350 g Pastinaken
  • 130 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1 kleine blaue Zwiebel
  • 2 TL gehackte Petersilie
  • 3 EL Kichererbsenmehl
  • 9 EL Wasser
  • 30 g/2 EL Weizenvollkornmehl
  • Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Rapsöl
    Joghurt-Dip:
  • 4 EL Joghurt
  • 2 EL Quark - ersatzweise nur veganen Joghurt
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Schnittlauch, Dill
  • granulierter Knoblauch (oder frischer nach Belieben)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Pastinaken und Kartoffeln waschen, ggf. schälen und mittelfein reiben. In ein Geschirrtuch geben (ein feines Wäschenetz tut es auch) und ausdrücken.
  2. Zwiebel abziehen, fein hacken und zum geraspelten Gemüse geben, genauso die Petersilie. Kichererbsenmehl mit dem Wasser verrühren und zusammen mit dem Mehl ebenfalls zum Gemüse geben. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Mit den Händen den Teig gründlich vermischen, er sollte sich mit etwas Druck halbwegs formen lassen ohne sofort wieder auseinander zu fallen. Ansonsten noch etwas mehr Mehl zugeben.
  4. In einer großen Pfanne etwas Rapsöl erhitzen. Den Teig mit den Händen zunächst zu Kugeln, dann zu etwa handtellergroßen Fladen formen. Sie sollten höchstens 0,5 cm dick sein. In der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten, dabei darf die Hitze nicht zu hoch sein, sonst bleibt das Gemüse in der Mitte noch roh - ich habe etwa Stufe 7 von 9 verwendet und von jeder Seite etwa 4 min lang gebraten.
  5. Für den Joghurt-Dip alle Zutaten verrühren und mit den Reiberdatschi zusammen servieren.
http://herbs-and-chocolate.de/2018/03/pastinaken-reiberdatschi.html

01Mar/18
Joghurt selbst machen

Joghurt selbst machen – ohne “Joghurt Maker”

Mit einer ganzen Reihe Mikroorganismen im Küchenumfeld bin ich unterdessen schon per Du. Mein Sauerteig blubbert fröhlich im Kühlschrank vor sich hin und Sauerkraut und andere Fermente waren auch schon zu Gast. Da passt selbstgemachter Joghurt wunderbar in die Reihe, zumal ich den Prozess bei meiner Mutter schon x-fach gesehen habe. Er ist so simpel, dass ich auf Twitter und Instagram gefragt habe, ob euch ein Blogpost dazu überhaupt interessiert, aber die große Mehrheit war dafür. Also gibt es heute ein kleines How-To fürs Joghurt selbst machen.

Warum überhaupt Joghurt selbst machen?

Je nach verwendeter Milch und Starterkultur kann das günstiger sein als welchen zu kaufen und man spart sich Plastikmüll bzw. Pfandglas. Außerdem bekommt man einen Joghurt mit wirklich lebendigen Kulturen – ähnlich wie beim selbst hergestellten Sauerkraut profitiert man so deutlich mehr von der positiven Wirkung der Mikroorganismen. Die wichtigsten Punkte für mich persönlich waren aber, dass es a) irgendwie spannend ist (schon, oder?) b) mir der selbstgemachte Joghurt meistens besser schmeckt und c) unsere Milch ab und zu schlecht wird, weil wir sie nicht schnell genug verbrauchen. Da bietet es sich an die Hälfte davon zu Joghurt zu verarbeiten.

Das Grundprinzip ist denkbar einfach:

  1. Milch auf 40-45°C erwärmen
  2. “Impfen” mit aktiven Joghurtkulturen
  3. 8-12 h in einem Isolierbehälter stehen lassen
  4. Fertig!

Die Joghurtkulturen stammen üblicherweise aus einem Esslöffel vom letzten selbstgemachten Joghurt. Beim ersten Mal kann man einen im Supermarkt gekauften Joghurt mit halbwegs aktiven Kulturen verwenden oder auch eine spezielle Joghurt-Starterkultur, damit klappt es etwas zuverlässiger. Vermutlich wird der erste Joghurt noch sehr flüssig bleiben, weil die Kulturen noch nicht aktiv genug sind, das gibt sich aber nach ein bis zwei Mal überimpfen.

Dass der Joghurt sehr flüssig wird passiert auch, wenn die Kulturen zu alt und schwach werden, um die Milch noch ordentlich zu verarbeiten. Das sollte allerdings erst nach 10-20 Mal Überimpfen der Fall sein. Aber wundert euch nicht: selbstgemachter Joghurt ist immer etwas flüssiger als gekaufter, weil natürlich keinerlei Verdickungsmittel enthalten sind. Außerem schmeckt er etwas säuerlicher, was ich persönlich sehr gerne mag – nicht ohne Grund steht auf den zu kaufenden Joghurts meistens “mild”.

Und das Zubehör?

Es gibt fancy Sets zur Joghurtherstellung, aber ganz ehrlich – die braucht es nicht. Was ihr benötigt ist ein Topf zum Erwärmen, ein lebensmitteltaugliches Thermometer für um die 40°C und irgendein Isoliergefäß, das den Inhalt für etwa 10 h auf Temperatur hält. Ich verwende schlicht ein Fieberthermometer und ein Suppen-to-go-Gefäß und die Bakterien nehmen mir das offensichtlich nicht übel. Ihr müsst auch nichts vorab sterilisieren, normal gespült und sauber genügt vollkommen. Der Zeitaufwand sind also ca. 10 min am Abend und am nächsten Morgen nochmal 5 min zum Verräumen und Abspülen. Überschaubar, oder? Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Johurt selbst machen

Ganz einfach und ohne spezielles Zubehör lässt sich Joghurt in der heimischen Küche herstellen.

Johurt selbst machen

Zutaten

für ca. 500 ml Joghurt

  • 0,5 l Milch (3,5 % Fett oder 1,5 % Fett)
  • 2 EL Joghurt mit aktiven Bakterien
  • (siehe Anmerkung unten)
    Zubehör:
  • Thermometer für den Bereich 35-45°C
  • (Fieber- oder Schokoladenthermometer)
  • Isolierbehälter für ca. 500 ml

Zubereitung

  1. Den Isolierbehälter mit warmem Wasser befüllen und für ca. 30 min stehen lassen, damit er angenehm vorgewärmt ist. Das verwendete Wasser sollte um die 40-50 °C haben - überprüft am besten einmal wie heiß euer Wasser aus der Leitung kommt.
  2. Die Milch in einem Topf unter Rühren langsam erwärmen, bis sie auf etwa 42°C kommt. Je nach Bakterienkultur ist irgendwas zwischen 42 und 45°C optimal, aber wenn ihr keine genaue Angabe habt, lasst es lieber etwas kühler.
  3. Vom Herd nehmen und für einige Minuten beobachten, ob die Temperatur ungefähr auf dem Level bleibt. Wir wollen vermeiden, dass der heiße Topf noch nachwirkt, die Temperatur weiter steigt und die Milchsäurebakterien schädigt.
  4. Wenn sich die Temperatur im Bereich 40-45°C bewegt, den Joghurt einrühren. Wieder die Temperatur überprüfen und ggf. nochmal ein klein wenig erwärmen, sodass die Mischung auf ungefähr 42°C kommt.
  5. Das warme Wasser aus dem Isolierbehälter weggießen, stattdessen die Milch-Mischung einfüllen und verschließen.
  6. Für 10-12 h stehen lassen. Der Inhalt sollte danach fester geworden sein und leicht säuerlich nach Joghurt riechen und schmecken. (Nicht wundern, lauwarmer Joghurt riecht und schmeckt doch etwas anders als kühlschrankkalter.) Umfüllen in ein Glasgefäß und im Kühlschrank lagern.

Anmerkung

Ich habe als Startjoghurt den Bulgara Joghurt von Bayernland verwendet. Haltet Ausschau nach einem Joghurt, der mit noch lebendingen Kulturen wirbt. Alternativ findet ihr spezielle Starterkulturen in Reformhäusern oder online.

http://herbs-and-chocolate.de/2018/03/joghurt-selbst-machen-ohne-zubehor.html

22Feb/18
Lauch-Feta-Quiches

Mini-Lauch-Quiches mit Feta – Saisonal schmeckt’s besser

Die zweite Runde des Foodblogger-Saisonkalenders ist da! Für den Februar haben wir uns rote Beete und Lauch vorgenommen, beides Gemüsesorten, die ich sehr gerne mag und oft esse. Aber etwas mehr Abwechslung schadet da trotzdem nicht, gerade Lauch esse ich fast immer in Form der russisch-inspirierten Lauch-Pasta. Eigentlich schade, denn der grüne Kumpane kann noch deutlich mehr – in Quiches passt er beispielsweise auch hervorragend.

Ich nehme mir eher selten die Zeit Quiche zuzubereiten, denn mit Teig und Füllung steht man doch ein Weilchen in der Küche. Und ich mache es mir gerne noch zusätzlich schwerer indem ich Mini-Quiches in einem Muffinblech backe. Die sehen einfach so niedlich aus und passen wunderbar in Bentoboxen. Ein kleiner Vorrat davon im Tiefkühler hat mir letzthin schon wieder ein Mittagessen fürs Büro gerettet.

In diesem Fall habe ich das Rezept sehr simpel gehalten: Lauch, Feta und ein bisschen zum Zusammenhalten. Aber das ist es auch, was ich an Lauch so liebe, er braucht einfach nicht viel außenrum. Gleichzeitig ist er vielfältig einsetzbar und verträgt sich mit fruchtigen Geschmäckern, alles Richtung Tomate, Sahne oder Sauermilchprodukten, er passt in Omas deftige Kartoffelsuppe genauso gut wie in einen griechisch inspirierten Auflauf oder zu indischen Gewürzen. Man kann ihn quasi nicht falsch kombinieren. Esst mehr Lauch!

Auch diesen Monat gibt es natürlich wieder eine lange Liste Rezepte von verschiedensten Blogs. Wer absolut kein Rote Beete-Fan ist wird zumindest beim Lauch garantiert fündig! Aber klickt euch doch einfach selbst durch:

Saisonal kochen Januar

Und auch diesen Monat hat Nadine wieder ein wunderschönes PDF mit allen Rezepten erstellt! Hier könnt ihr es herunterladen: “Saisonal schmeckt’s besser” – Februar

Mini-Lauch-Quiches mit Feta

Simpel und doch so gut. Bei der Kombination aus dem Wintergemüse Lauch und Feta kann man einfach nichts falsch machen!

Mini-Lauch-Quiches mit Feta

Zutaten

für ca. 10 Mini-Quiches

    Füllung:
  • 750 g Lauch
  • 100 g Feta
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL/40 g Frischkäse
  • gehackter Rosmarin (am besten frisch)
  • Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
    Teig:
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 105 g Magerquark
  • 4 EL Rapsöl
  • 4 EL Milch
  • 1/4 TL Salz
  • Prise Zucker

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Lauch waschen, putzen und in Halbringe schneiden. In Olivenöl etwa 10-15 min anbraten, bis der Lauch gar und leicht gebräunt ist.
  3. Für den Teig alle Zutaten zusammenkneten. Ein Muffinblech bereitstellen, die Mulden einfetten und jede Mulde mit Teig auskleiden. Den Teig einige Male einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 10 min lang vorbacken.
  4. Den gebratenen Lauch vermischen mit den restlichen Zutaten für die Füllung, also zerkrümeltem Feta, Ei, Milch, einer zerdrückten (oder fein gehackten) Knoblauchzehe, Frischkäse, gehacktem Rosmarin, Muskat, Salz und Pfeffer.
  5. Füllung die vorgebackenen Teigböden einfüllen und nochmal 25 min backen, bis die Quiches schön gebräunt sind.
http://herbs-and-chocolate.de/2018/02/lauch-feta-quiche.html

24Jan/18
Bananen-Porridge

Aktuelle Obsessionen: Bananen-Porridge und Yoga

Dass ich im Winter eine Porridge-Phase habe, ist nichts neues. Cremig, schnell gemacht und wunderbar wärmend ist es momentan definitiv mein liebstes Frühstück. In den letzten zwei Monaten habe ich aber eine zweite, neuere “Sucht” entwickelt, der ich fast täglich nachgehe – Yoga. Das mache ich schon länger sporadisch, aber seit einigen Wochen bin ich deutlich häufiger auf der Matte.

Zwei meiner liebsten Yoga-Kanäle auf Youtube veranstalten im Januar eine 30-Tage-“Challenge” und ich picke mir immer das Video heraus, das mich gerade mehr anlacht. Die regelmäßige Praxis hat spürbare Auswirkungen. Zum einen werde ich langsam einen Hauch flexibler – wobei ich nicht meine, dass die Fersen beim herabschauenden Hund den Boden berühren, sondern dass ich überhaupt erst Rücken und Beine gleichzeitig ordentlich strecken kann. (Ja, das ist neu.) Zum anderen werde ich immer besser darin zu akzeptieren wie ich gerade drauf bin und mich weniger dafür zu verurteilen, wenn es mal nicht so klappt. Eine sehr schöne Erfahrung, die ich nicht mehr missen will!

Ebenfalls nicht missen will ich aktuell mein Bananen-Porridge. Irgendwie bin ich gerade auf dem Bananen-Trip und gerade im warmen Porridge kombiniert mit Datteln und Kokosflocken schmecken sie einfach so unverschämt gut. Ich weiß unterdessen auch ganz genau wie viel Wasser ich brauche und wie lange meine Schüssel in der Mikrowelle kreisen muss bis zur perfekten Konsistenz. Ganz so exakt konnte ich euch das nicht aufschreiben, weil jede Mikrowelle anders ist und ihr vielleicht auch euer Porridge etwas flüssiger oder zäher mögt, aber das ist kein Problem: Wenn es zu zäh wird, gebt einfach etwas mehr Flüssigkeit zu, und wenn es noch zu flüssig ist, kocht es noch ein wenig weiter. Nur das Rühren solltet ihr keinesfalls vergessen, vor allem wenn ihr die Zubereitung im Topf wählt…

Was ist eure aktuelle Essens- oder sonstige Obsession?

 

Bananen-Porridge (aus der Mikrowelle oder dem Topf)

Cremig, wärmend, sättigend und wohltuend - Porridge ist das perfekte Winterfrühstück. Mit Banane, Datteln und Kokosflocken startet man auf jeden Fall gut in den Tag!

Bananen-Porridge (aus der Mikrowelle oder dem Topf)

Zutaten

für 1 Portion

  • 1 Banane
  • 1 Dattel
  • 5 EL zarte Haferflocken (ca. 40-50 g)
  • Prise Vanille oder Zimt
  • Prise Salz
  • 1 Schuss Kuh-, Kokos- oder Nussmilch
  • 1 TL Kokosraspeln
  • Süßungsmittel nach Belieben (Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Honig...)

Zubereitung

  1. Banane schälen, längs vierteln und in kleine Stücke schneiden. Dattel in kleine Stücke hacken. Zusammen mit den Haferflocken, der Prise Vanille/Zimt und einer Prise Salz in einen Topf oder eine Schüssel geben.
  2. Für die Topf-Variante so viel Wasser zugeben, bis alles reichlich bedeckt ist. Einmal aufkochen und einige Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis ein dicklicher Brei entstanden ist.
    Für die Mikrowellen-Version nur so viel Wasser zugeben, bis alles knapp bedeckt ist. Dann zunächst für 1 min bei voller Leistung erhitzen, dann einmal umrühren und nochmals für ca. 20-40 Sekunden erhitzen.
  3. Je nach gewünschter Konsistenz einen Schuss Milch unterrühren. (Ihr könnt natürlich auch von Beginn an einen Teil des Wassers durch Milch ersetzen.)
  4. Mit Kokosrapseln bestreut mit eurem liebsten Süßungsmittel servieren.

Anmerkung

Statt Kokosraspeln passen auch Walnüsse als Topping ausgezeichnet.

http://herbs-and-chocolate.de/2018/01/bananen-porridge-mikrowelle.html