18Jan/18
Wirsing-Tomatensuppe

Saisonal schmeckt’s besser: Wirsing-Tomatensuppe aka Pizzasuppe

Habt ihr manchmal das Gefühl, ständig das Gleiche zu kochen? Immer dasselbe zu kaufen und auf die immer gleiche Art und Weise zuzubereiten? In solchen Phasen nehme ich mir gerne vor, häufiger zu saisonalen Produkten zu greifen. Das führt automatisch dazu, dass Dinge in meinem Einkaufswagen landen, die ich sonst eher nicht kaufe und ich Abwechslung auf dem Teller habe – und nebenbei tue der Umwelt was gutes, denn saisonale Produkte haben deutlich kürzere Transportwege und müssen nicht lange eingelagert werden.

Habt ihr auch Lust mal wieder bewusster auf die Saison zu achten? Damit ihr genug Inspiration bekommt, hat sich eine Gruppe Foodblogger zusammengefunden, um euch jeden Monat Rezepte zu zwei verschiedenen saisonalen Gemüsesorten zu servieren. Das Motto: “Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger Saisonkalender“.

Für Januar steht Rosenkohl und Wirsing zur Wahl und ich habe mich für den sympathisch-knittrigen großen Kohl entschieden. (Vielleicht auch, weil das Putzen weniger mühsam ist. Vielleicht.) Passend zur kalten Jahreszeit gibt es Suppe. Zum Wirsing gesellen sich Karotten, eine Dose stückige Tomaten und eine Handvoll Gemüse, das noch im Tiefkühler herumgeflogen ist – da könnt ihr problemlos kreativ sein, Wurzelgemüse oder verschiedene Bohnen passen besonders gut. Mit dem Paprikapulver, Oregano und etwas Käse obendrauf hat mich die Suppe spontan an Pizza erinnert. Und an die Uni-Mensa in Augsburg, wo es auf jeden, wirklich jedes, Nudelgericht eine Ladung geriebenen Gouda gab.

Ein Wirsing ist meistens etwas größer riesig, ihr werdet also sicher Reste haben. Perfekte Gelegenheit gleich noch ein paar andere Wirsinggerichte zu versuchen! Die gesamte Liste aller Teilnehmer und ihrer Rezepte findet ihr hier:

 

Wirsing-Tomatensuppe

Dank Dosentomaten, Oregano und einer großzügigen Portion Käse erinnert dieser winterliche Eintopf ein wenig an Pizza. Wohlfülessen ist er in jedem Fall!

Wirsing-Tomatensuppe

Zutaten

für 1-2 Personen

  • 1/4 von einem kleinen Wirsingkopf
  • 1 mittlere Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • nach Belieben weiteres Wurzelgemüse oder Bohnen
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • Gemüsebrühe
  • Prise getrockneter Oregano
  • Prise geräuchertes Paprikapulver (oder edelsüßes)
  • Salz, Pfeffer
  • Rapsöl
  • geriebener Käse (z.B. Gouda oder veganer Käse) nach Belieben

Zubereitung

  1. Wirsing und Karotte waschen und in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch abziehen und hacken. Alles zusammen in etwas Öl anbraten, bis das Gemüse stellenweise leicht gebräunt ist. (Ganz Faule können sich dieses erste Anbraten auch sparen.)
  2. Die stückigen Tomaten und ggf. weiteres Gemüse zugeben, dann mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles knapp bedeckt ist. Bei geschlossenem Deckel köcheln lassen für ca. 15 min oder bis das Gemüse die von euch gewünschte Konsistenz hat.
  3. Abschmecken mit Oregano, Paprikapulver, Salz und Pfeffer und mit geriebenem Käse in beliebiger Menge servieren. Wer mag isst noch etwas Weißbrot dazu.
http://herbs-and-chocolate.de/2018/01/wirsing-tomaten-pizza-suppe.html

06Jan/18
Tipps fürs Lunchbox packen

5 Zeitspar-Tipps fürs Lunchbox packen mit passenden Rezepten

“Wow, das wäre mir ja zu aufwändig.”
“Wie früh stehst du denn dafür auf?”
“Das dauert doch bestimmt lange!”

Solche Kommentare höre ich immer wieder, wenn es um meine Lunchboxen geht, die ich auf Instagram poste. Und niemand scheint mir zu glauben, dass ich sicher nicht jeden Tag Lust habe über eine Stunde in der Küche zu stehen und jedes Blättchen in meiner Lunchbox einzeln an den rechten Fleck zu rücken. Ganz im Gegenteil, im Alltag muss es oft schnell gehen. In der Regel ist meine Mahlzeit für den nächsten Mittag in 15-30 min fertig, oft passiert das parallel zur Zubereitung des Abendessens. Dass es so zügig geht ist zum einen Übungssache, zum anderen habe ich mir über die Zeit einige Kniffe angeeignet.

1. Reste-Essen

Ich liebe ja Reste-Essen! Kein oder kaum Aufwand für die Zubereitung und trotzdem leckeres Essen, was gibt es besseres? Das lässt sich natürlich auch ganz bewusst nutzen und ist gerade für Einsteiger ins Boxen packen unschlagbar. Kocht für ein Abendessen doch einfach etwas mehr als sonst und packt den Rest in eure Lunchbox.

Fortgeschrittene variieren dabei noch etwas und zaubern en passant neue Gerichte. Aus Tomatenreis wird mit etwas Cumin und Paprikagewürz sowie Kidney-Bohnen und Mais plötzlich eine mexikanische Reispfanne. Aus den übrigen Pellkartoffeln wird mit Pesto und Oliven ein toller Kartoffelsalat und ein Klecks Ajvar gibt den Gnocchi mit Spinatsoße plötzlich eine völlig neue Richtung. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn ihr es noch ein bisschen variabler und kreativer haben wollt, gehen wir fließend zu Punkt 2 über:

2. Komponenten vorkochen (aka “Mealprepping”)

Es ist so einfach und doch so wirkungsvoll: Vorkochen von einigen Basics hilft ungemein dabei Zeit zu sparen. Ob ich nun für eine Portion Nudeln Tomatensoße koche oder für vier Portionen macht kaum Unterschied. Wenn ich 8 Burger-Patties herstelle statt 2 brauche ich vielleicht beim Anbraten etwas länger, dafür habe ich dann noch drei Portionen auf Vorrat. Das Herrichten der Zutaten, das Nachlesen im Rezept und schließlich das Aufräumen und Saubermachen hinterher fällt trotzdem nur ein einziges Mal an. Und es ist ein wunderbares Gefühl zu wissen, dass man nur schnell drei Gemüse-Muffins aus dem Eis holen und ein bisschen Gemüse schnippeln muss und schon ist die Box für morgen fertig.

Viele Dinge bereite ich vor und friere sie ein. Das klappt übrigens auch in Gläsern, lasst einfach oben ca. ein Fünftel Luft. Anderes hebe ich einfach einige Tage im Kühlschrank auf, das bietet sich beispielsweise für Salate an, die gut durchziehen können, oder auch mal eine größere Portion gekochte Nudeln, Naturreis oder Kartoffeln, die dann unterschiedlich weiterverarbeitet oder kombiniert werden. Einkochen ist natürlich auch in vielen Fällen eine super Möglichkeit. Rohes Gemüse schneide ich übrigens immer lieber frisch am Vorabend, aber das ist nur meine persönliche Vorliebe.

 Bento Lunchbox vegan Bento Lunchbox vegan

Folgende Rezepte eignen sich beispielsweise gut zum Einfrieren:

Für die Kühlschrank-Vorratshaltung eignen sich unter anderem:

  • großes Blech Ofengemüse oder Ofenkartoffeln
  • Karottensalat
  • Tomaten-Gurken-Salat
  • Hausgemachtes Salatdressing
  • Energiebällchen (auch ohne Kühlung haltbar)

 

3. Einfach “dekorieren”

Dekorieren in Anführungszeichen, weil ich in diesem Punkt sehr, sehr faul bin – Arrangieren trifft es eher. Ein bisschen geschicktes Anordnen kann aber extrem viel ausmachen und davon leben die bunten Bento-Lunchboxen ja. Wer Lust hat schnitzt Kunstwerke aus Obst und Gemüse, aber es gibt auch deutlich simplere Methoden:

  • Geometrisch arrangieren. Es gibt Menschen, die ein Händchen dafür haben etwas “zufällig-chaotisch-und-super-gut-aussehend” zu arrangieren. Ich gehöre definitiv nicht dazu und halte mich deshalb an einen sehr ordentlichen, aufgeräumten Stil. Gemüse in Streifen angeordnet, Reis und Gemüse durch eine Diagonale abgegrenzt oder versetzt angeordnete Gurkenscheiben sind einfach und wirkungsvoll.
  • Bestreuen! Egal ob als Fleck in der Mitte, eine gerade oder eine schräge Linie – ein bisschen was oben drüber gestreut und selbst ein optisch eher mittelmäßig ansprechendes Risotto sieht viel besser aus. Gut eignen sich kleine Samen wie Sesam oder Schwarzkümmel, bunte Gewürze, Kräuter oder Nüsse. Tobt euch aus! Auch eine Schnittlauchblüte oder andere essbare Blüten sind sehr dekorativ.
  • Mit Farben spielen. Euer Essen ist ohnehin bunt, also spielt ruhig mit diesen Farben. Ordnet doch beispielsweise eure Salatzutaten regenbogenmäßig an oder gestaltet eure Box ganz bewusst in nur ein oder zwei bestimmten Farbtönen.
  • Klein ist niedlich und füllt Lücken. In einer Lunchbox kommt alles Kleine gut und ist gleichzeitig praktisch als Lückenfüller. Cherry-Tomaten, kleine Bagels, Trauben, Mini-Mozarella-Kugeln, Salzbrezelchen – haltet beim Einkaufen die Augen offen. Super sind auch die kleinen “Sträuschen” Feldsalat, die man wunderbar in diverse Lücken stecken kann. Auch toll sind Mini-Burgerpatties, Mini-Quiches, kleine (herzhafte oder süße) Muffins oder Energiebällchen.
  • Einfache Karottenblümchen. Sie sind nur minimal mehr Aufwand als simple Karottenscheiben – 8 Schnitte mehr Aufwand, um genau zu sein. Und sie sind so hübsch! Ich habe schon mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung verbloggt, die jeden Blümchenausstecher überflüssig machen sollte.

Bento vegan Bento Life without Plastic  

 

4. Keep/Cook it simple

Wenn ihr nichts vorgekocht und keine Reste habt und es jetzt trotzdem sehr schnell gehen soll oder muss, denkt daran: Es muss nicht immer Gourmet-Essen sein. Auch in der magischen Zeitspanne namens “Nudelkochzeit” lassen sich leckere Dinge zusammenstellen. Klar, etwas mehr Zeit ist meistens dem Geschmack zuträglich – Aromen können sich verbinden, Arbeitsschritte schonender durchgeführt werden – aber nur weil etwas schneller zubereitet wird als sonst bedeutet nicht, dass es überhaupt nicht schmeckt. Und im Zweifelsfall müsst ihr nicht mal den Herd anwerfen. Solange es besser ist als der Fertigsalat aus dem Supermarkt habt ihr gewonnen!

Wenn alle Stricke reißen, wie wäre es ganz einfach mit ein paar Scheiben Brot, dazu Aufstrich oder Käse und ein bisschen Rohkost? Oder ihr greift auf gute Fertigprodukte wie gefüllten und eingelegten Weinblättern oder einem gutes Pesto aus dem Glas zurück? Wichtig und hilfreich ist dabei, ein paar Basics immer im Haus zu haben. Bei mir sind das auf jeden Fall diverse Trockenprodukte, Tiefkühlgemüse, Pesto und Tomatenmark, sodass ich zumindest ein schnelles Nudelgericht immer aus dem Ärmel schütteln kann. Das in eine Box gepackt, ein bisschen Schwarzkümmel oder TK-Kräuter schräg darüber gestreut und ein Stück Obst dazu – fertig ist die “Notfall-Box”.

Ein paar solche Blitzrezepte:

 

5. Die richtige Box

Das richtige Behältnis ist eine wichtige Wahl. Vor allem für Einsteiger ist es eine große Erleichtung, wenn die Box schon eine fixe Unterteilung mitbringt. Meine Lieblingsbox für diesen Einsatzbereich ist die Bento Cinco von Lunchbots*. Sie hat fünf fest unterteilte Fächer und durch diese Limitierung geht das Packen mit ein wenig Übung sehr schnell, denn über das Arrangement müsst ihr euch kaum noch Gedanken machen.

Salat im Glas Beispiele

Auch sehr schnell gemacht ist ein Salat (oder anderes Gericht) im Glas, wo ihr einfach die einzelnen Komponenten übereinander schichtet. Dabei ist das Dressing ganz unten und die empfindlichsten Zutaten ganz oben, bei meiner “Salat im Glas”-Woche habe ich das genauer erklärt. Dort findet ihr auch 5 verschiedene Beispielrezepte, die so aufeinander abgestimmt sind, dass sie euch geschickt durch eine Woche bringen, indem sie einzelne Komponenten mehrfach verwenden.

Über einen Teil meiner verschiedenen Boxen, ihre Schwächen und Stärken habe ich übrigens auch einen extra Blogbeitrag geschrieben. Falls euch das interessiert, schaut doch mal hier vorbei:

Lunchbox Bentobox VergleichBentobox-Vergleich: Meine Erfahrungen mit Monbento, Lunchbots und ONYX

Das waren auch schon meine 5 kleinen Tipps

Nichts weltbewegendes, aber vielleicht war das eine oder andere dabei, was ihr noch nicht kanntet und euch abschauen möchtet. Habt ihr noch ein paar Tricks und Ideen? Schreibt sie mir gerne unten in die Kommentare!

Viel Spaß beim Ausprobieren!


*) Affiliate-Link. Wenn ihr über diesen Link einkauft, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch bleibt der Preis natürlich gleich.

21Dec/17
Cake-Pops mit Schokolade vegan

Schoko-Cake-Pops mit Ganache

Es war einmal ein kleines Foodbloggerlein, das überhaupt keine Übung im Tortenbacken hatte. Trotzdem wollte es versuchen seinem Liebsten zu Ehren eine zu backen und entschied sich für ein veganes Biskuit-Rezept. Aber oh Schreck, der Teig könnte dem Gewicht der feinen Nüssen und des erlesenen Kakaos nicht standhalten und bekam einen gar unschönen Krater! Aber das Foodbloggerlein verzagte nicht lange. Die Torte wurde zwar ein wenig kleiner, aber dafür schmückten schließlich edle Cake-Pops die festliche Kaffeetafel. Und alle aßen glücklich bis an des Kuchens Ende.

So oder so ähnlich lief es kürzlich in meiner Küche ab. Ich hatte einen richtig schlechten Küchentag erwischt – sogar ein Teil der Schokolade würde klumpig und grisselig… Aber ich konnte den Nachtisch retten und entdeckte nebenbei, dass Cake-Pops, die mit Schokosahne zusammen gehalten werden, mir viel besser schmecken als die Varianten mit Frischkäse oder Marmelade. Sie schmeckten sehr ähnlich wie meine Torte, immerhin bestanden sie aus demselben Teig mit derselben Füllung als Kleber – wunderbar saftig, schokoladig, mit ein bisschen Haselnuss und gutem Rum. Und hübsch dekoriert auch ein optisches Highlight, zum Beispiel auf dem Silvesterbuffet.

Damit wünsche ich nun wunderschöne Feiertage. Ich hoffe, ihr könnt die besinnlichen Tage auch tatsächlich in Ruhe genießen, Zeit mit euren Liebsten verbringen und einmal tief durchatmen.

Danke fürs Lesen, Folgen, Kommentieren, Liken, Sharen, Nachkochen – einfach Danke, dass ihr 2017 kulinarisch mit mir gemeinsam verbracht habt. Ich freue mich auf 2018 mit euch!

 

Schoko-Cake-Pops mit Ganache

Die Rettung für Schokokuchen-Unfälle. So dekorativ und lecker, dass es sich sogar lohnt auch geglückte Kuchen darin zu verwerten!

Schoko-Cake-Pops mit Ganache

Zutaten

für ca. 20 Cake-Pops

    Für die Kugeln selbst:
  • 150 g Sahne (Kuh- oder Pflanzen-)
  • 50 g Zartbitterschkolade
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Puderzucker
  • 550 g fertiger Schokoladenkuchen (zum Beispiel der hier ohne Kirschen oder alternativ dieser hier mit 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzt und zusätzlich 2 EL Kakaopulver)
  • nach Belieben gehackte Haselnüsse und/oder ein Schuss Rum
    Für die Dekoration:
  • 25 g dunkle Couverture
  • ca. 20 dicke Holzspieße
  • 100 g weiße Couverture
  • Schokoraspeln oder gehackte Nüsse
  • ein mit Reis gefülltes und mit Alufolie abgedecktes Gefäß (z.B. Kuchenform, Schüssel etc.)

Zubereitung

  1. Zunächst die Schokolade hacken. Sahne kurz aufkochen, dann vom Herd ziehen und die Schokolade unterrühren. Weiterrühren, bis sich alles schön verbunden hat. Für etwa 2 h kühl stellen.
  2. Speisestärke und Puderzucker miteinander vermischen. Die kalte Schokosahne in eine Rührschüssel geben und aufschlagen, sobald sie halb-steif ist die Stärkemischung hineinrieseln lassen. Fertig aufschlagen.
  3. Den Schokokuchen in eine Schüssel geben und grob zerbröseln. Die Schokosahne zugeben und alles mit den Händen zu einem formbaren Teig verkneten. Wer mag gibt noch gehackte Haselnüsse oder einen Schuss Rum dazu. Etwa golfballgroße Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Brett setzen und für etwa 45 min kühl stellen.
  4. Die dunkle Couverture schmelzen. Die Spitze eines Holzspießes hineintauchen und in einen der gekühlten Kuchenkugeln stecken. So auch mit den restlichen Cake-Pops verfahren. Danach wieder für etwa 30 min kühl stellen.
  5. Die helle Couverture schmelzen, Schokoraspeln und/oder Nüsse bereit stellen. Jede Teigkugel mit Couverture überziehen und mit Schokoraspeln oder Nüssen verzieren und in dem mit Reis gefüllten Gefäß aufstellen.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/12/schoko-cake-pops-mit-ganache.html

12Dec/17
Käse-Sauerkraut-Nudeln mit Spinat

Käse-Sauerkraut-Nudeln mit Spinat (und ein bisschen Jammerei)

Hasst ihr es auch so sehr krank zu sein? Nutzlos auf dem Sofa liegen, den Kopf zu matschig für auch nur annährend anspruchsvolle Bücher, Schmerzen, kein Appetit und dann noch ein völlig in Watte gepackter Geschmackssinn. Gleichzeitig weiß man genau welche Arbeit gerade liegen bleibt und welche tollen Verabredungen man absagen musste – gna! Dabei war ich so stolz auf mein Immunsystem, dass es den Rückflug aus dem Urlaub mit Zeit- und Klimazonenwechsel gefolgt von einer Konferenz und zwei Messetagen so gut weggesteckt hat. Naja, jetzt hat es mich dieses Jahr eben doch noch erwischt.

Einen Blogpost können meine Synapsen gerade noch hervorbringen, aber verkünsteln wir uns nicht lange: Ich habe Seelenfutter dabei. Das Rezept ist als Resteverwertung für die letzten paar Esslöffel von meinem Zitronen-Dill-Sauerkraut entstanden, aber ich bin sehr froh, dass ich parallel mitgeschrieben habe und es wiederholen konnte. Die grobe Inspiration waren Käse-Kraut-Spätzle, aber Spätzle hatte ich nicht, dafür Lust auf Spinat. Der Quark war beim ersten Kochen eine Notlösung, weil mir der Käse ausging, aber er macht sich extrem gut und bringt Frische und Cremigkeit rein. Nicht das dekorativste Essen, aber sehr schnell gemacht und echt lecker!

Sofern der Geschmackssinn funktioniert zumindest. Ich bin dann mal Tee kochen.

 

Käse-Sauerkraut-Nudeln mit Spinat

Schnelles Seelenfutter, das kaum Aufwand macht und ordentlich herzhaft ist. Perfekt für faule Herbst- und Winterabende.

Käse-Sauerkraut-Nudeln mit Spinat

Zutaten

für 1 Portion

  • 75-100 g Vollkornnudeln
  • 30 g Räuchertofu
  • 125 g Sauerkraut
  • 150 g TK-Spinat
  • 1 Handvoll geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
  • 1,5 EL Magerquark
  • geräuchertes Paprikapulver
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Rapsöl

Zubereitung

  1. Die Nudeln in reichlich Salzwasser gar kochen.
  2. Räuchertofu in kleine Würfelchen schneiden und in etwas Rapsöl knusprig anbraten.
  3. Sauerkraut und Spinat dazugeben und kurz weiterbraten, bis das Gemüse schön warm und ggf. noch etwas gebräunt ist. Die gekochten Nudeln und den Käse zugeben, gründlich vermischen und den Käse schmelzen lassen.
  4. Quark untermischen und abschmecken mit Paprikapulver, Muskat, Salz und Pfeffer.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/12/kase-sauerkraut-nudeln-spinat.html

03Dec/17
Schoko-Kaffee-Schnecken Plätzchen

Schoko-Kaffee-Schnecken – es ist Plätzchenzeit!

Einen schönen ersten Advent! Jetzt stecken wir also wirklich hochoffiziell in der Vorweihnachtszeit. Dass ich dieses Jahr erst Anfang November im Urlaub war, hat einiges durcheinandergewürfelt – zum einen meine Blog-Routine, zum anderen aber auch meine Weihnachtsstimmung. Normalerweise werde ich vom ersten Advent immer überrascht und es dauert dann noch ein, zwei oder auch drei Wochen, bis ich in Weihnachtsstimmung bin. Aber dieses Jahr habe ich schon seit einer Woche einen feinen Plätzchenteller herumstehen.

Gefüllt ist der Teller mit Butterplätzchen, die mit Zuckerguss verziert oder mit Marmelade gefüllt sind – ein Muss für meinen Liebsten. Meinen Geschmack treffen eher die Spekulatius, die mit gemahlenen Mandeln, Lebkuchengewürz und extra viel Zimt viel mehr Geschmack mitbringen. Auch zwingend bei der ersten Runde mit dabei sein, mussten die köstlichen Elisenlebkuchen, die ich letztes Jahr schon gebacken habe.

Alle meine Plätzchenrezepte findet ihr übrigens in dieser Weihnachtsgebäck-Übersicht. Die Kokosmakronen werde ich dieses Jahr auf jeden Fall auch wieder machen!

Aber meine aktuellen Lieblingsplätzchen sind gerade die Schoko-Kaffee-Schnecken. Das Rezept habe ich bei Ela von Transglobal pan party gefunden, die es wiederum aus dem Archiv des Kuriositätenladens hat. Die Schnecken ähneln Schwarz-Weiß-Gebäck, machen aber dank Kaffee und Likör – in meinem Fall Walnusslikör – doch etwas mehr her. Schokolade und Kaffee sind einfach eine tolle Kombi! Sie sind für Plätzchen auch sehr schnell zubereitet, lediglich die Ruhezeit des Teigs muss man bedenken. Sehr praktisch, denn so schnell wie sie verdunsten, werde ich bestimmt nochmal für Nachschub sorgen müssen. Etwas mehr Arbeit ist es, wenn man die Teigreste zu Zuckerstangen dreht, aber im Zweifelsfall kann man den überflüssigen Teig natürlich auch einfach pur wegnaschen…

 

Schoko-Kaffee-Schnecken

Schnell gemachte Plätzchen, mit der wunderbaren Kombination aus Kaffee, Schokolade und Vanille. Wer gerne mehr Zeit investiert, formt stattdessen süße Zuckerstangen.

Schoko-Kaffee-Schnecken

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Prisen gemahlene Vanille
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Kaffee- oder Walnusslikör
  • 1,5 TL Instant-Kaffeepulver
  • 1 Eiweiß zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Für den hellen Teig 100 g Butter, 200 g Mehl, 50 g Puderzucker, eine Prise gemahlene Vanille, eine Prise Salz und ein Ei miteinander verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt für 30 min kühl stellen.
  2. Für den dunklen Teig 100 g Butter, 200 g Mehl, 50 g Puderzucker, eine Prise gemahlene Vanille, eine Prise Salz, 2 EL Kakapulver, 2 EL Likör, 1,5 TL Instant-Kaffeepulver und ein Ei miteinander verkneten. Ebenfalls gut eingewickelt für 30 min kühl stellen.
  3. Nach der Kühlzeit den dunklen und den hellen Teig jeweils rechteckig ausrollen, sodass sie etwa gleich groß sind. Gegebenenfalls etwas zuschneiden und aus den Abschnitten Zuckerstangen formen.
  4. Den dunklen Teig mit Eiweiß bestreichen. Den hellen Teig darauf legen, wieder mit Eiweiß bestreichen und von der langen Seite her zu einer Wurst aufrollen. Diese wiederum eingewickelt für mindestens 30 min kühl stellen.
  5. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Teigwurst auswickeln und mit einem scharfen Messer etwa 5 mm dicke Scheiben abschneiden. Für 10-12 min im vorgeheizten Ofen backen.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/12/schoko-kaffee-schnecken.html