Aktuelle Obsessionen: Bananen-Porridge und Yoga

24Jan/18
Bananen-Porridge

Dass ich im Winter eine Porridge-Phase habe, ist nichts neues. Cremig, schnell gemacht und wunderbar wärmend ist es momentan definitiv mein liebstes Frühstück. In den letzten zwei Monaten habe ich aber eine zweite, neuere “Sucht” entwickelt, der ich fast täglich nachgehe – Yoga. Das mache ich schon länger sporadisch, aber seit einigen Wochen bin ich deutlich häufiger auf der Matte.

Zwei meiner liebsten Yoga-Kanäle auf Youtube veranstalten im Januar eine 30-Tage-“Challenge” und ich picke mir immer das Video heraus, das mich gerade mehr anlacht. Die regelmäßige Praxis hat spürbare Auswirkungen. Zum einen werde ich langsam einen Hauch flexibler – wobei ich nicht meine, dass die Fersen beim herabschauenden Hund den Boden berühren, sondern dass ich überhaupt erst Rücken und Beine gleichzeitig ordentlich strecken kann. (Ja, das ist neu.) Zum anderen werde ich immer besser darin zu akzeptieren wie ich gerade drauf bin und mich weniger dafür zu verurteilen, wenn es mal nicht so klappt. Eine sehr schöne Erfahrung, die ich nicht mehr missen will!

Ebenfalls nicht missen will ich aktuell mein Bananen-Porridge. Irgendwie bin ich gerade auf dem Bananen-Trip und gerade im warmen Porridge kombiniert mit Datteln und Kokosflocken schmecken sie einfach so unverschämt gut. Ich weiß unterdessen auch ganz genau wie viel Wasser ich brauche und wie lange meine Schüssel in der Mikrowelle kreisen muss bis zur perfekten Konsistenz. Ganz so exakt konnte ich euch das nicht aufschreiben, weil jede Mikrowelle anders ist und ihr vielleicht auch euer Porridge etwas flüssiger oder zäher mögt, aber das ist kein Problem: Wenn es zu zäh wird, gebt einfach etwas mehr Flüssigkeit zu, und wenn es noch zu flüssig ist, kocht es noch ein wenig weiter. Nur das Rühren solltet ihr keinesfalls vergessen, vor allem wenn ihr die Zubereitung im Topf wählt…

Was ist eure aktuelle Essens- oder sonstige Obsession?

 

Bananen-Porridge (aus der Mikrowelle oder dem Topf)

Cremig, wärmend, sättigend und wohltuend - Porridge ist das perfekte Winterfrühstück. Mit Banane, Datteln und Kokosflocken startet man auf jeden Fall gut in den Tag!

Bananen-Porridge (aus der Mikrowelle oder dem Topf)

Zutaten

für 1 Portion

  • 1 Banane
  • 1 Dattel
  • 5 EL zarte Haferflocken (ca. 40-50 g)
  • Prise Vanille oder Zimt
  • Prise Salz
  • 1 Schuss Kuh-, Kokos- oder Nussmilch
  • 1 TL Kokosraspeln
  • Süßungsmittel nach Belieben (Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Honig...)

Zubereitung

  1. Banane schälen, längs vierteln und in kleine Stücke schneiden. Dattel in kleine Stücke hacken. Zusammen mit den Haferflocken, der Prise Vanille/Zimt und einer Prise Salz in einen Topf oder eine Schüssel geben.
  2. Für die Topf-Variante so viel Wasser zugeben, bis alles reichlich bedeckt ist. Einmal aufkochen und einige Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis ein dicklicher Brei entstanden ist.
    Für die Mikrowellen-Version nur so viel Wasser zugeben, bis alles knapp bedeckt ist. Dann zunächst für 1 min bei voller Leistung erhitzen, dann einmal umrühren und nochmals für ca. 20-40 Sekunden erhitzen.
  3. Je nach gewünschter Konsistenz einen Schuss Milch unterrühren. (Ihr könnt natürlich auch von Beginn an einen Teil des Wassers durch Milch ersetzen.)
  4. Mit Kokosrapseln bestreut mit eurem liebsten Süßungsmittel servieren.

Anmerkung

Statt Kokosraspeln passen auch Walnüsse als Topping ausgezeichnet.

https://herbs-and-chocolate.de/2018/01/bananen-porridge-mikrowelle.html

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3 Kommenare zu “Aktuelle Obsessionen: Bananen-Porridge und Yoga

  1. Hallo Krisi,
    das ist ja lustig, was du schreibst. Obwohl ich nie ein großer Bananenfan war, habe ich mich durch’s Laufen etwas angenähert an dieses Obst (ist ein guter Läufersnack). Und ich kaufe nun oft viele für’s Gästefrühstück, die dann übrig bleiben und nicht mehr gut aussehen. Und ich mache gerade leidenscahftliche gerne Bananenmuß – bin deswegen auch total auf dem Bananentrip, was mich selbst verwundert :-)
    Yoga mag ich auch, mache ich gerade aber nicht täglich.
    Gruss,
    Sarah

    1. Ui, Bananenmus klingt auch gut. Ich packe leicht überreife Bananen gerne in ein Bananenbrot, aber so weit kommt es zur Zeit irgendwie nie ;)
      LG
      Carla
      (nicht Krisi ;)

  2. Das mit der Flexibilität und dem Yoga kann ich nur bestätigen, auch wenn ich es schon viel zu lange nicht mehr mache. Im Moment brauche ich mehr Kraft, nicht, dass Yoga nicht stärken würde, aber ich brauche gerade Gewichte. Auf dass nicht nur die Muskeln, sondern auch die Seele stärker wird :)

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