16Oct/17
Sauerteigbrot feierabendtauglich

Feierabendbrot für den World Bread Day 2017

Manche Dinge kommen einfach jedes Jahr wieder überraschend. Weihnachten ist zum Beispiel immer schneller da als man denkt. Genauso plötzlich ist man von einem Tag auf den anderen auf einmal ein Jahr älter. Und auch der World Bread Day, bei dem ich schon die letzten zwei Jahre mitgebacken und -gebloggt habe (Sonnenblumenkernbrot 2016, Pain à l’Ancienne 2015), hat mich dieses Jahr irgendwie überrascht.

Man sollte meinen, ich könnte mir das Datum merken, denn mein persönliches ein-Jahr-älter-Werden fällt zufällig jedes Jahr auf genau denselben Tag wie der World Bread Day. Aber trotz einer Erinnerungsmail und Ankündigung auf dem Blog von Zorra, die die ganze Aktion betreut, habe ich es dieses Jahr beinahe verpennt – beinahe! Ich habe vorgestern spontan den Entschluss gefasst, gestern gebacken und deshalb könnt ihr heute pünktlich zum World Bread Day dieses Rezept für ein wunderbares Feierabendbrot lesen.

Brot backen braucht Zeit, vor allem für gutes Brot. Aber dieses hier kann tatsächlich an einem normalen Arbeitstag gebacken werden, wenn ihr in der Früh die Vorteige vorbereitet und den Abend über den Rest erledigt. Es passt also ganz zum Geiste des World Bread Days, bei dem es darum geht diesem alltäglichen, simplen und doch so essentiellen und vielseitigen Lebensmittel ein bisschen extra Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So eine Scheibe aromatisches Sauerteigbrot, mit weicher, feinporiger Krume und knuspriger Kruste ist einfach genial! Vorlage für mein Brot war übrigens das Kalchkendlbrot vom Plötzblog, ich habe nur die Mehle angepasst, das Brühstück ausgetauscht und die Menge verdoppelt.

 

Sauerteigbrot für den Feierabend

Feierabendtaugliches Rezept für ein rundum ausgewogenes, fein säuerliches Roggenmischbrot mit toller Krume.

Sauerteigbrot für den Feierabend

Zutaten

für einen großen 1,9 kg-Laib

    Sauerteig:
  • 380 g Wasser (ca. 40°)
  • 36 g Anstellgut
  • 250 g Roggenvollkornmehl
  • 110 g Roggenmehl 997
  • 9 g Salz
    Vorteig:
  • 240 g Weizenvollkornmehl
  • 144 g Wasser (ca. 40°C)
  • 2,4 g frische Hefe
    Brühstück:
  • 60 g Dinkelgries
  • 14 g Salz
  • 180 g kochendes Wasser
    Hauptteig:
  • Vorteige und Brühstück
  • 324 g Roggenmehl 997
  • 160 g Weizenmehl 405
  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 210 g Wasser

Zubereitung

  1. Am Vortag alle Zutaten für den Sauerteig miteinander vermischen (am besten erst Wasser und Sauerteig, dann die restlichen Zutaten). Genauso alle Zutaten für den Vorteig miteinander verkneten. Beide Teige 12-16 h lang bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  2. Am Backtag für das Brühstück Gries und Salz miteinander vermischen und mit dem kochenden Wasser übergießen. Etwa eine halbe Stunde quellen und abkühlen lassen.
  3. Für den Hauptteig die Vorteige mit dem Brühstück und den restlichen Zutaten verkneten. Für 5-10 min weiterkneten. 45 min ruhen lassen.
  4. Den Teig rundwirken, dabei den Schluss nur sehr locker schließen. Mit dem Schluss nach unten in bemehltes Gärkörbchen setzen und weitere ca. 60 min bei Raumtemperatur gehen lassen. Derweil den Ofen auf 250°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  5. Das Brot mit Dampf einschießen, 10 min lang bei 250°C backen, dann Dampf ablassen, die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot in weiteren 50 min fertig backen.
  6. Anschnittbild:

Anmerkung

Eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und der grundsätzlichen Vorgehensweise beim Brot backen, findet ihr in meinem persönlichen Einmaleins der Sauerteigbäckerei.

http://herbs-and-chocolate.de/2017/10/feierabendbrot-world-bread-day-2017.html

 

World Bread Day, October 16, 2017

14Oct/17
Nudeln mit Lauchsoße, russisch inspiriert

Nudeln mit Lauchsoße – Seelenfutter in Herbstfarben

Dieses Nudelgericht habe ich die letzte Zeit sehr oft gegessen. Es ist inspiriert von einem Rezept, dass meine Mutter früher oft gekocht hat und das die ganze Familie sehr gern mochte: ein russischer Hackfleischtopf.

Hackfleisch findet ihr in meiner Variante natürlich keines mehr, dafür verwende ich jetzt umso mehr Lauch. Aber die Würzung mit Senf, Tomatenmark und Paprikapulver erinnert immer noch sehr an das ursprüngliche Vorbild und weckt in mir die eine oder andere Erinnerung. Ganz essentiell ist der Klecks Sauerrahm oder Saure Sahne, der am Schluss obendrauf kommt. Je nach persönlicher Vorliebe wird dann kurz vor dem Essen alles miteinander vermischt oder so wie es ist nach und nach gegessen.

Es ist simpel, herzhaft, der Kontrast zum säuerlichen und kalten Sauerrahm gibt einen netten Extra-Touch und es ist löffelbar – für mich ein wichtiges Kriterium für Wohlfühlessen. Nehmt euch einen großen Teller davon, macht es euch gemütlich, erfreut euch an der Herbstsonne, die die bunten Blätter leuchten lässt, und genießt.

 

Nudeln mit Lauchsoße

Nudeln mit feinem, russisch-inspirierten Lauchgemüse und obendrauf ein Klecks frischer Sauerrahm - ein gemütliches Herbstessen mit kleinem Frischekick.

Nudeln mit Lauchsoße

Zutaten

  • 1 Portion Vollkornnudeln (80-120 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 dünne oder 1/2 Stange Lauch
  • Stich Butter
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 gestr. TL süßes Paprikapulver
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • Sauerrahm/Saure Sahne

Zubereitung

  1. Knoblauchzehe abziehen und hacken. Lauch längs halbieren, waschen, putzen und in Halbringe schneiden. Alles zusammen in etwas Butter anbraten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.
  2. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 min lang bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Derweil Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln hineingeben sobald es kocht.
  3. Das Lauchgemüse mit Paprikapulver, Senf, Tomatenmark, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
  4. Die fertigen Nudeln abgießen, zusammen mit der Soße anrichten und einen großzügigen Klecks Sauerrahm obendrauf geben.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/10/nudeln-lauchsose-russisch.html

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30Sep/17
Karotten-Meerrettichsuppe Belugalinsen vegan

Herbst-Blues? Karottensuppe mit Meerrettich und Belugalinsen

Es gibt Tage im September
die mehr wissen als ich weiß,
die mich langsam gehen lehren
auf des Winters dünnem Eis,
die den Sommer noch mal zeigen
durch das Loch im Gartenzaun
und ich seh ihn sich verneigen
wie ein nimmermüder Clown.

(aus September von Miriam Frances)

Wir hatten dieses Jahr im September schon empfindlich kalte Morgen, regnerisch-trübe Episoden und goldene Herbsttage wie aus dem Bilderbuch. Erst gestern bin ich durch einen Wald gewandert, in dem sich die Bäume längst mit gelb-orange-roten Wipfeln geschmückt hatten, jeder in seiner ganz eigenen Zusammenstellung. Die Luft ist frisch und erfrischend geworden und wenn es feucht ist riecht man das erste nasse Laub.

Zeit für die ersten dünnen Handschuhe und die gefütterte Jacke. Zeit für heißen Tee und die Kuscheldecke, die den Sommer über nicht auf dem Sofa gebraucht wurde. Zeit für den warmen Pulli, in dem man entweder die letzten goldenen Sonnenstrahlen genießen oder sich ein bisschen verstecken kann vor der Welt da draußen. Zeit für Suppen und Eintöpfe, die kalte Hände wärmen und Herbst-Blues vertreiben, wenn er sich doch mal in die Seele schleichen sollte.

 

Karottensuppe mit Meerrettich und Belugalinsen

Samtige Suppe mit feiner Schärfe, perfekt ergänzt durch die nussigen, süß-säuerlichen Linsen.

Karottensuppe mit Meerrettich und Belugalinsen

Zutaten

für 1 Portion

    Suppe:
  • 275 g Karotten
  • 80 g Kartoffel (eine kleine)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 TL Meerrettich
  • Schuss Zitronensaft
  • Salz
  • Rapsöl
    Linsen:
  • 3 EL gekochte Belugalinsen
  • 1/2 TL Honig oder Ahornsirup
  • 1/2 TL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Für die Suppe Karotten und Kartoffeln waschen und in Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und grob klein schneiden.
  2. Das Gemüse in etwas Rapsöl einige Minuten anbraten, bis es leicht gebräunt ist. Die Gemüsebrühe angießen und bei geschlossenem Deckel ca. 15 min köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
  3. Die Suppe durchpürieren und mit Meerrettich, Zitronensaft und Salz abschmecken.
  4. Die schon gekochten Linsen in einer Pfanne in etwas Olivenöl 3 min kräftig anbraten. Mit Honig oder Ahornsirup beträufeln, kurz karamellisieren lassen, dann mit Balsamico-Essig ablöschen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit der Suppe servieren.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/09/karottensuppe-meerrettich-belugalinsen.html

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17Sep/17

Ein kulinarischer Spaziergang durch Salzburg 

Ich liebe es im Zug am Fenster zu sitzen. Gute Musik hören und dann einfach die Landschaft vorbei ziehen sehen. Als wir aus München starten ist es noch neblig und die tiefstehende Sonne verhangen. Kurz nach Rosenheim klart es auf und als ich um Viertel vor zehn in Salzburg aussteige, ist es ein wundervoll kühl-sonniger Spätsommertag geworden. Nicht ganz zwei Stunden war ich unterwegs, mit dem Bayernticket, das praktischerweise bis Salzburg gültig ist.

Ich bin alleine und obwohl ich eine lange Liste an Empfehlungen für allerlei Sehens- und Essenswertes habe, will ich mich vor allem treiben lassen und ganz nach meinem Bauchgefühl entscheiden, was ich tun werde. Das alleine in einer fremden Stadt – das ist ein kleines Experiment.

Mein Weg führt mich Richtung Mirabellenpark, wo große Reisebusse eine hohe Touristendichte ankündigen. Bevor ich mich dem Strom anschließe, probiere ich eine Original Mozartkugel (1,30 €) bei einer Filiale der Konditorei Fürst, die diese Praline erfunden hat. Die Zutaten sind von sehr guter Qualität und man sieht die Handarbeit, aber für meinen Geschmack ist das Nougat etwas zu dominant.

Im Mirabellenpark halte ich mich nur kurz auf um die Blumen zu bewundern und flüchte dann durch einen ruhigen Laubengang vor den Touristenmassen. Ich stoße auf die Linzer Gasse, spaziere sie Richtung Norden entlang, bewundere die Architektur und genieße den Sonnenschein.

Beinahe wäre ich am St. Sebastian Friedhof vorbei gelaufen, den mir ein ehemaliger Salzburger empfohlen hat, aber dann finde ich den recht verstecken Eingang doch. Ich mag die Stimmung auf Friedhöfen sehr. Dieser ist komplett umschlossen von einer Mauer und so trotz seiner zentralen Lage sehr ruhig – eine eigene, kleine Welt. Ich photographiere, betrachte Gräber und Inschriften und lasse meine Phantasie spielen welche Schicksale wohl hinter den Namen und Daten liegen. So viele Lebensgeschichten… Auch das Grab von Mozarts Mutter befindet sich hier.

Es geht auf Mittag zu und ich habe mir Kasnocken in dem Kopf gesetzt. Ganz bewusst steuere ich ein Lokal etwas ab vom Schuss an und meine Hoffnung bewahrheitet sich: im hübschen Innenhof von “Die Weiße” sitzen unter den Kastanien nur Einheimische, soweit ich das beurteilen kann. Die Kasnocken (11,50 €) mit Beilagensalat sind köstlich, angenehm käsewürzig und die Röstzwiebeln knusprig – sehr fein! Auf Bier habe ich keine Lust, auch wenn die Karte mit Hausgebrautem verlockend aussieht, sondern begnüge mich mit einem Soda Zitron (2,90 €), Wasser mit einem Schuss Zitronensaft. Das ist etwas, was ich in Deutschland auch gern häufiger finden würde.

Fisch gestärkt laufe ich den Kapuzinerberg ein Stück hinauf. Die Aussicht ist wirklich toll und ich habe großen Spaß daran die verschiedenen Dachterrassen und -gärten ausfindig zu machen, die mehr oder weniger improvisiert anmuten.

Nun geht es in Richtung eines weiteren Touristenmagneten: über die Staatsbrücke komme ich zur Getreidegasse und folge ihrem Verlauf. Die Gasse ist wirklich hübsch, aber es ist voll und die typischen Innenstadtgeschäfte passen für meinen Geschmack nicht so recht ins historische Antlitz. Schnell verschwinde ich in einer kleinen Seitengasse und streune ziellos durch die Altstadt, bis ich voll gefüllt mit Eindrücken bin und meine (leider anfälligen) Füße anfangen zu schmerzen.

Eigentlich wollte ich im hippen Café 220 Grad Kaffeepause machen, aber alle Plätze sind besetzt – der dort geröstete Kaffee scheint wirklich gut zu sein. Aber ich bin ohnehin langsam müde und übersättigt und das Wetter wird zunehmend schlechter, also laufe ich stattdessen zu einem Café in Richtung des Bahnhofs, das mir ebenfalls empfohlen wurde. Das Café Fingerlos ist nicht hip, aber verbindet Tradition und Moderne auf sehr angenehme Art. Der Cappuccino (3,50 €) ist mir etwas zu rass, aber die bunten Zuckerpäkchen und der extrem gute Apfelstrudel (5,20 €) wiegen das wieder auf. Eine derart feine Vanillesoße habe ich bisher noch nie gegessen.

Am späten Nachmittag steige ich wieder in den Zug nach München. Ja, Salzburg ist schön. Und es war ein schöner Tag, den ich dort ganz mit mir alleine verbracht habe.

Ich kann euch Salzburg auf jeden Fall empfehlen – egal zu wievielt ihr reist.

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11Sep/17
veganer Kokos-Karottenkuchen

Kokos-Karottenkuchen “super moist”

Spontane Backanfälle habt ihr auch, oder? Vorzugsweise an einem Sonn- oder Feiertag, dafür aber umso heftiger kommt das Verlangen, jetzt sofort Kuchen zu backen. (Und zu essen…) Mich überfiel letzthin spontan die große Backlust und das unstillbare Verlangen nach Karottenkuchen. Außerdem wollte ich endlich das Kokosmus aufbrauchen, dessen Haltbarkeitsdatum längst überschritten war, und auf der Suche nach einem Rezept wurde ich bei Vegan Baking Paradise fündig: ein Kokos-Karottenkuchen, perfekt!

Beim ersten Versuch wurde der Kuchen sehr, sehr saftig, klätschig und hat schlecht zusammen gehalten. Vermutlich waren meine Karotten schlicht etwas größer, dabei hatte ich sogar schon die Menge an Kokosmilch reduziert. Der Geschmack war aber super, also wagte ich mich einige Wochen später an den zweiten Versuch, drehte an den Mengenangaben und erhöhte den Limettenanteil und – der Kuchen wurde zwar stabiler, aber wieder sehr, sehr saftig. Meine leichte Frustration könnt ihr euch vielleicht vorstellen…

Aber: ich habe die Reste des Kuchens an meine Kollegen verfüttert. Und vier Mal unabhängig voneinander gehört, dass die Konsistenz so toll sei, so schön super-saftig, moist und fast Brownie-mäßig. Vom Geschmack war ich beim zweiten Backversuch wieder genauso begeistert, insofern definiere ich diese Konsistenz jetzt einfach als gewollt. Dieser Kuchen ist eben “super moist“. So! Dank der Kokosmilch schmeckt er wirklich intensiv nach Kokos, aber Karotten und Limette sorgen dafür, dass der Geschmack nicht zu aufdringlich wird. Ein tolles Gleichgewicht, bei dem man mit den Komponenten sicher noch weiter herumspielen kann. Vielleicht mit etwas Ingwer oder herbem Kakao…?

 

Kokos-Karottenkuchen

Extrem saftig und weich sorgt dieser Kuchen für die volle Kokosdröhnung und ist dank etwas Limette trotzdem angenehm frisch.

Kokos-Karottenkuchen

Zutaten

für eine 26 cm-Kastenform

  • 320 g Mehl
  • 50 g Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)
  • 50 g weißer Zucker
  • 15 g Vanillezucker
  • 50 g Kokosflocken
  • 1/2 Pkch. Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 330 g Karotten (2 große)
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose
  • (oder 80 g Kokosmus + 320 g Wasser)
  • 3 EL Limettensaft
  • etwas Limettenschale
    Gus:
  • ca. 6 EL Puderzucker
  • 1-2 TL Limettensaft
  • optional grüne Lebensmittelfarbe

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Mehl vermischen mit allen drei Zuckersorten, Kokosflocken, Backpulver, Natron und Salz.
  3. Karotten fein reiben und zusammen mit Kokosmilch und Limettensaft zur Mehlmischung geben. Kurz vermischen, bis es keine trockenen Stellen mehr gibt (nicht länger!), dann in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben.
  4. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für ca. 45-55 min backen, bis ein hineingestecktes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt. Kuchen abkühlen lassen.
  5. Puderzucker vermischen mit 1 TL Limettensaft und gründlich verrühren. Je nach Konsistenz ggf. noch ein klein wenig mehr Saft zugeben, bis ein zähflüssiger Gus entsteht, optional grün einfärben. Den Kuchen damit überziehen. Und falls es schnell gehen muss: Einfach mit Puderzucker bestreuen.
http://herbs-and-chocolate.de/2017/09/kokos-karottenkuchen-super-moist.html