Zartbitter-Schokomüsli im Wandel der Zeiten

01Jun/15
Zartbitter-Schokomüsli

Den Winter über habe ich fast jeden Morgen Porridge, bzw. meinen schnellen Frühstücksbrei, gegessen. Manchmal wurde es etwas exotischer mit süßem Couscous oder am Vortag gekochtem Hirsebrei, aber warm und mit viel Obst war es eigentlich immer. Falls es doch mal etwas kaltes gab, war es Chia-Pudding oder Obst mit etwas Frucht-Nuss-Müsli und Joghurt.

In letzter Zeit habe ich mich eher auf Müsli mit Milch verlegt und dabei bin ich zurückgekehrt zu einem alten Liebling von mir: Schoko-Müsli. Jahrelang habe ich jeden Morgen eine kleine Portion Schokomüsli gegessen und es wurde mir einfach nicht langweilig. Das Müsli war natürlich fertig gekauft und sollte – ganz wichtig – mit Zartbitter-Schokostückchen sein, bloß nicht zu süß.

Heute sieht meine Müslischüssel etwas anders aus als vor zwei Jahren. Ich gebe gerne klein geschnittenes Obst mit hinein, darüber kommt Pflanzen- statt Kuhmilch (aktueller Favorit ist Mandel-Hafer-Milch) und das Müsli ist selbstgemacht. An “mein” Schokomüsli-Rezept hatte ich allerdings einige Ansprüche:

  • Simples Schoko-Müsli ohne Extras wie Nüsse oder Kokos.
  • Schnell zu machen – alles vermischen, kurz in den Ofen und fertig.
  • Gut haltbar, also nicht mit z.B. Apfelmus.
  • Zartbitter im Geschmack und schön schokoladig.
  • Mit halbwegs wenig Fettzugabe.

Der erste Versuch war ganz ordentlich, aber leider hatte ich mir die Mengen nicht aufgeschrieben (böser Fehler!). Danach folgte notgedrungen eine kleine Versuchsreihe. Version 4 war schon ziemlich gut und Version 5 ist jetzt endlich genau so geworden, wie ich es haben wollte :) Et voilà:

 

Zartbitter-Schokomüsli

Schlichtes Schokoladenmüsli, geschmacklich eher zartbitter. Fertig in 15 min und einfach lecker!

Zartbitter-Schokomüsli

Zutaten

  • 200 g Haferflocken (bei mir kernige)
  • 30 g Kakaopulver
  • etwas gemahlene Vanille
  • Prise Salz
  • 30 g Rapsöl
  • 70 g Ahornsirup oder Honig

Zubereitung

  1. Die Haferflocken vermischen mit dem Kakapulver, Vanille und Salz.
  2. Öl und Ahornsirup oder Honig zugeben und alles gründlich vermischen, bis jede einzelne Haferflocke angefeuchtet ist. (Optional, aber empfehlenswert an dieser Stelle: Naschen bzw Abschmecken ;)
  3. Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Haferflockenmischung darauf verteilen. Bei 150°C Umluft ohne Vorheizen für 12 min backen.
  4. Auf dem Blech auskühlen lassen, dabei werden die Flocken ein bisschen knusprig. Danach erst abfüllen und dabei ggf. größere Müslistücke zerbrechen, je nachdem wie grob ihr euer Müsli mögt.
http://herbs-and-chocolate.de/2015/06/zartbitter-schokomusli-im-wandel-der.html

 

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9 Kommenare zu “Zartbitter-Schokomüsli im Wandel der Zeiten

  1. Sowas hab ich auch schon öfter gemacht – ich glaub, bei mir waren noch Erdnüsse dabei. Nach deinem Beitrag wird's das auch bei mir bald mal wieder geben. Ich bin eben auch ein Schokofan, schon beim Frühstück. Im Idealfall sind auch noch ein paar Schokostücke dabei, so ein Müsli hab ich aber noch gar nie selbst hergestellt.
    Grüsse,
    Sarah

    1. Schoko geht bei mir wirklich (fast) immer :) Hm, da sagst du was, am Schluss ein paar Schokostückchen untermischen klingt nach einer Idee… Kommt sicher gut.
      Liebe Grüße,
      Carla

  2. Hallo,

    ich habe das Rezept gestern ausprobiert und das Müsli grob gebrochen über Nacht noch im Ofen gelassen, damit es weiter aushärten kann.
    Nun hat es sich aber eher gegenteilig entwickelt und ist zäher geworden. Hast du einen Tipp, wie ich es wieder knusprig kriege und möglichst auch knusprig halten kann?

    Liebe Grüße!

    1. Oje, zäh sollte es wirklich nicht sein. Vermutlich hat es doch wieder etwas Feuchtigkeit gezogen? Mein Tipp wäre, es nochmal für einige Minuten im Ofen zu erhitzen und danach einfach offen und außerhalb des Ofens abkühlen zu lassen.
      Ich bewahre es (nach dem vollständigen Abkühlen) in einer halbwegs luftdichten Dose auf und da bleibt es knusprig.
      Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen – viel Erfolg!
      Liebe Grüße,
      Carla

    1. Freut mich sehr, dass es euch geschmeckt hat, danke für die Rückmeldung! :)
      Liebe Grüße,
      Carla

  3. Geniales Rezept, auf das ich (sowie auf deinen Blog) vorgestern durch Zufall gestoßen bin! Gestern habe ich es gleich ausprobiert und hätte am liebsten das ganze Müsli gleich trocken aufgefuttert!
    Fürs heutige Frühstück ist zum Glück trotzdem nochwas übrig geblieben und mein Freund fand es genauso klasse wie ich. Die Zutaten für eine neue Runde stehen schon auf der Einkaufsliste :).
    Danke nochmal! Sobald ich Zeit habe, werde ich mal ausführlich in deinem Blog stöbern.
    Liebe Grüße,
    Judit

  4. Jetzt habe ich ganz vergessen, meine Frage zu stellen :-P.
    Warum machst du Salz ans Müsli?

    Liebe Grüße,
    Judit

    1. Freut mich sehr, dass dir das Müsli so gut geschmeckt hat! :) Ich nasche es auch sehr gern einfach pur als Süßigkeit – am besten frisch vom Blech ;)
      Ein wenig Salz gebe ich fast immer an süße Dinge, weil ich finde, dass es den Geschmack insgesamt runder und interessanter macht. In meine Müsliriegel kommen auch gesalzene Erdnüsse und Bitterschokolade mit ein wenig Salz finde ich auch sehr fein.
      Liebe Grüße
      Carla

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