Bärlauch-Flammkuchen mit getrockneten Tomaten

13Apr/15

Ich hatte es schon beim letzten Bärlauchrezept angekündigt – bei Melissa auf Gourmandises végétariennes gibt es momentan das Blogevent “Bärlauchzeit”. Heute habe ich das erste Rezept für dieses Event dabei, bald kommt noch ein zweites dazu. Die Bärlauchzeit will genutzt werden, sie ist ohnehin viel zu kurz für meinen Geschmack ;)

Flammkuchen mit getrockneten Tomaten habe ich schon vor einem Weilchen entdeckt und für ausgezeichnet befunden. Durch ihren wunderbar intensiven Geschmack vermisst man definitiv keinerlei Speck, da ist reichlich Geschmack drin. Auch das Roggenmehl und ein Vollkornanteil im Flammkuchenteig hat sich unterdessen schon mehrfach bei mir bewährt, er schmeckt dadurch noch etwas rustikaler.

Zu den getrockneten Tomaten haben sich diesmal klassische Zwiebeln und nicht ganz so klassischer Bärlauch gesellt und die drei vertragen sich hervorragend. Die Crème ist übrigens aus Resten entstanden, deshalb habe ich Ricotta, Magerquark und Joghurt kombiniert. Statt dem Quark schmeckt aber sicherlich auch einfach mehr Ricotta ausgezeichnet. Essentiell für eine adäquate Bärlauchdosis ist auf jeden Fall, dass nicht nur ein paar Blättchen Bärlauch obendrauf gelegt werden, sondern auch gehackter in der Crème ist.

 

Bärlauch-Flammkuchen mit getrockneten Tomaten

Sehr würziger Flammkuchen, perfekt für Bärlauch-Fans.

Bärlauch-Flammkuchen mit getrockneten Tomaten

Zutaten

für 2 Personen

    Teig:
  • 100 g Weizenmehl
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 40 g Roggenvollkornmehl
  • ca. 17 g frische Hefe
  • 110 ml lauwarmes Wasser
  • 1/3 TL Salz
    Belag:
  • Handvoll getrocknete Tomaten
  • 60 g Magerquark
  • 35 g Ricotta
  • 2 EL Naturjoghurt
  • Schuss Milch
  • ca. 60 g Bärlauch
  • Muskat
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehlsorten mit dem Salz vermischen, das Hefe-Wasser dazu geben und mehrere Minuten gründlich kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist. An einem warmen Ort ca. 45 min lang gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.
  2. Für den Belag die getrockneten Tomaten (falls ihr nicht in Öl eingelegte verwendet) mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.
  3. Magerquark, Ricotta und Joghurt mit einem Schuss Olivenöl und einem Schuss Milch zu einer cremigen Masse verrühren. Bärlauch waschen, die Stiele entfernen, den Großteil der Blätter hacken und unter die Quarkmasse mengen. (Oder alles zusammen pürieren, wenn die Menge für euren Pürierstab nicht zu gering ist.) Die restlichen Blätter könnt ihr in größere Stücke schneiden, sie sind primär Deko. Die Quarkmasse mit etwas Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Ofen vorheizen auf 250 °C Ober-/Unterhitze. Die Zwiebel abziehen und in Halbringe schneiden, die Tomaten abgießen und in dünne Streifen schneiden. Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen. Mit der Quarkmasse bestreichen und mit Zwiebeln, Tomaten und dem restlichen Bärlauch belegen.
  5. Im vorgeheizten Ofen (am besten auf einem ebenfalls vorgeheizten Blech) ca. 7-10 min lang backen.
http://herbs-and-chocolate.de/2015/04/barlauch-flammkuchen-mit-getrockneten.html

 

http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/2015/03/barlauchzeit-blogevent.html

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10 Kommenare zu “Bärlauch-Flammkuchen mit getrockneten Tomaten

  1. Liebe Carla,

    vielen Dank für dieses tolle Rezept! Du weißt ja, ich LIEBE Flammkuchen heiß und innig, deswegen freue ich mich ganz besonders darüber! ;-) Das mit den getrockneten Tomaten ist eine richtig gute Idee. Falls wir vor dem Ende der Bärlauchsaison noch mal den Holzofen einheizen, wird das auf jeden Fall probiert!

    Viele liebe Grüße
    Melissa

    1. Freut mich, dass es dir gefällt! Ja, nicht ganz ohne Hintergedanken habe ich mich für den Flammkuchen als erstes Rezept entschieden ;) Aus dem Holzofen schmeckt er sicherlich nochmal doppelt so genial, toll dass ihr diese Möglichkeit habt! :)
      Liebe Grüße,
      Carla

  2. darf ich mich biiiiitööööö heute Mittag bei dir zum Essen einladen und du machst mir und uns diesen Flammkuchen? ;-))
    Zu meiner Schande muss ich nämlich gestehen, dass ich bisher noch nie (!) selbst nen Flammkuchen geschoben habe. Bin irgendwie immer wieder bei Pizza gelandet, also einem etwas dickerem Teig – weil ich bisher immer davon ausgegangen war, dass so ein Flammkuchenteig ohne Hefe gehört. Als ich das einmal probiert habe… nee, war ne Riesensauerei und hat nicht so geklappt, wie ich das wollte. Aber jetzt, wo du hier das Rezept MIT Hefe stehen hast…. muss ich wohl doch nächstes Wochenende Bärlauch pflücken. Wie gut, dass der Lieblings-Wanderweg noch welchen am Wegesrand hat ,-)

    LG!

    1. Wenn du Bärlauch mitbringst, gerne – mein Vorrat ist nämlich schon wieder alle ;)
      Flammkuchen gibt es sowohl mit als auch ohne Hefe, habe ich mal nach einer Diskussion darüber recherchiert. Was "original" ist, darüber streiten sich die Geister… Ich habe ihn mal ohne gemacht, aber mit Hefe finde ich ihn schon besser, er wird einfach etwas lockerer. So richtig knalleheiß bekommt man einen normalen Ofen ja nicht, sonst wäre die ohne-Hefe-Version vielleicht auch besser geworden.
      Wie auch immer, auf jeden Fall kann ich selbstgemachten Flammkuchen nur empfehlen! :) Schau nur, dass du den Ofen richtig ordentlich vorheizt und am besten gleich ein Blech mit – das macht echt einen großen Unterschied.
      Liebe Grüße,
      Carla

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