Chili con Soja mit Kakao

01Dec/14

Erstmal darf ich kurz zwei Gewinner verkünden: Ich habe random.org befragt und heraus kamen tatsächlich schön geordnet die Nummern 1 und 2 – also geht der Gewürz-Adventskalender an Melissa und der Tee-Adventskalender an Elisabeth. Herzlichen Glückwunsch ihr beiden, euer Gewinn macht sich auf den Weg zu euch! :)

Zurück zum Essbaren, heute habe ich ein Gericht für euch, das wunderbar zu diesem ekelhaft nasskalten und düsteren Wetter passt. Was tut man, wenn absehbar ist, dass man ein Weilchen nicht in der Küche wird stehen können, der Liebste so gar nicht kochaffin ist und man dann trotzdem etwas gutes, warmes essen möchte? Man kann sich a) für ein paar Tage bei Mama einquartieren oder b) vorkochen und einfrieren. Ich habe sicherheitshalber beides gemacht ;) Nachdem ich von der Pflege in der alten Heimat wieder zurück war, gab es also vorgekochtes Chili con Soja, dem das Einfrieren und wieder Aufwärmen in keinster Weise geschadet hat. (Nur etwas schärfer geworden ist es… *pfeif*)

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich schon mal ein Chili con Soja gebloggt. Bei dem hatte ich versucht mich von der Würzung her an dem Chili meiner Mutter zu orientieren, weil ich diese spezielle Würzung immer ausgezeichnet fand und etwas vermisst habe. Das hat auch tatsächlich erstaunlich gut funktioniert, obwohl das Originalrezept zum Großteil aus Rinderhack besteht.

Diesmal wollte ich aber ein ganz anderes Chili con Soja kochen. Ich bin schon häufiger auf den Tipp gestoßen, dass man etwas Kakaopulver oder Schokolade zugeben soll, manche schwören auch auf Espresso. Und genau so etwas wollte ich ausprobieren. Außerdem sollte dieses Chili tomatiger werden, insgesamt flüssiger und fruchtiger. Das hat geklappt :) Auch wenn das Kakaopulver in der Zutatenliste zunächst etwas deplatziert wirkt: Es gibt dem Chili ein gewisses “etwas”. Das Ergebnis ist so lecker, dass ich es unterdessen schon dreimal gegessen und auch Gästen vorgesetzt habe – wobei ich zugeben muss, dass mir das Abschmecken leichter fällt, wenn ich nicht für 12 Personen koche… Dazu gab es übrigens jedes Mal – wie so oft – mein geliebtes Fladenbrot.

 

Chili con Soja mit Kakao

http://lunasphilosophy.wordpress.com/2014/12/01/vegetarisches-chili-con-soja-von-herbs-chocolate/
für 3-4 Personen
100 g Soja-Schnetzel bzw. -granulat
250 ml Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Dose stückige Tomaten
2 rote Paprika
250 g Kidney-Bohnen (1 Dose)
140 g Mais oder Mexico-Mix (1 kleine Dose)
4 EL Tomatenmark
2 TL Cumin
1/2 TL Zucker
1 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Paprikapulver edelsüß
nach Belieben gemahlene Chilis
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Kakaopulver
Salz, Pfeffer
Olivenöl

  1. Die
    Soja-Schnetzel mit heißem Wasser übergießen und 5 min quellen lassen.
    Danach in ein Sieb abgießen, mit klarem Wasser spülen und leicht
    ausdrücken. Mit heißer Gemüsebrühe übergießen und nochmal 5 min quellen
    lassen. Wieder abgießen, durchspülen und diesmal gründlich ausdrücken.
    (Durch das doppelte Quellen wäscht sich der Sojageschmack besser aus.
    Das ist in diesem Fall nicht unbedingt nötig, also wenn ihr es eilig
    habt könnt ihr die Schnetzel auch nur einmal in Gemüsebrühe quellen
    lassen.)
  2. Die Sojaschnetzel in einer gut beschichteten Pfanne in Olivenöl kurz
    scharf anbraten. 2 TL Cumin und 1 EL Tomatenmark mit in die Pfanne geben
    und weiter braten, bis die Schnetzel schön knusprig sind. Danach die
    Gemüsebrühe angießen.
  3. Die Zwiebel abziehen und in “Viertelringe” schneiden oder grob
    hacken. Die Knoblauchzehen abziehen und durchpressen. Zusammen mit den
    stückigen Tomaten, dem Zucker, 3 EL Tomatenmark, dem Paprikapulver, dem
    Lorbeerblatt, nach Belieben gemahlenen Chilis und etwas Salz und Pfeffer
    in den Topf geben und 5 min köcheln lassen.
  4. Paprika waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit in den Topf geben und weitere 10 min köcheln lassen.
  5. Bohnen und Mais abtropfen. Gemeinsam mit dem halben Teelöffel
    Kakaopulver zum Chili geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei
    geschlossenem Deckel und sehr geringer Hitze nochmal 15 min ganz leise
    köcheln lassen – es soll vor allem nochmal durchziehen. Danach ggf.
    nochmals mit den Gewürzen abschmecken.

Das Rezept findet ihr auch zusammen mit ein paar netten Worten außenrum bei Natali auf dem Blog Lunas Philosophy. Sie hat momentan keine Zeit sich um ihren Blog zu kümmern und deshalb habe ich ihr einen Gastbeitrag gebastelt. Schaut doch mal vorbei! :)

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