Harira – Marokkanische Ramadansuppe

15Sep/14

“Suppe” ist in diesem Fall eigentlich etwas unglücklich formuliert, ich würde Harira eher als Eintopf bezeichnen. Die Hauptbestandteile sind Kichererbsen, Linsen, Stangensellerie, Tomaten, (eigentlich) Rind- oder Lammfleisch und eine Reihe an Gewürze. Man findet auch Varianten mit Bohnen, Nudeln oder Reis, also alles in allem ein sehr nahrhaftes Gericht. Harira wird wohl vor allem im Ramadan sehr häufig gegessen, wenn die Sonne untergegangen ist und die gläubigen Muslime wieder essen dürfen.

Ich habe versucht eine relativ originale Version zu kochen, zumindest
was die verwendeten Gemüse und Gewürze angeht. Vermutlich hat allerdings in Marokko ohnehin jede Hausfrau ihre ganz eigene Art hat Harira zu
kochen. Auf die Idee marokkanisch zu kochen bin ich gekommen, weil die
Vegetarische Weltreise auf tomateninsel.de diesen Monat in Marokko
angekommen ist.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Eine perfekte Gelegenheit mal wieder in Kichererbsen und
Cumin zu schwelgen. Dieses Harira ist absolut köstlich! Ich bin tatsächlich versucht das morgen gleich nochmal zu kochen :) Dazu gab es mein frisches Fladenbrot, fluffig, leicht knusprig, noch warm…

So einfach macht man mich glücklich – bin ich nicht genügsam?

Harira – Marokkanische Ramadansuppe

 für 2 Personen

1/2 Zwiebel
1 Stange Stangensellerie
1 Knoblauchzehe
1 TL Cumin
1/4 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL frischer Ingwer
200 g stückige Tomaten
60 g rote Linsen
240 g Kichererbsen
150-250 ml Gemüsebrühe
Schuss Zitronensaft
1 EL Tomatenmark
frischer Koriander oder Selleriegrün zum Bestreuen
Salz, Pfeffer
Olivenöl 
  1. Zwiebel abziehen und hacken, Stangensellerie putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen in Olivenöl leicht anbraten und dünsten bis die Zwiebel glasig ist.
  2. Cumin, Koriander, Kurkuma, Ingwer und die abgezogene und gehackte Knoblauchzehe zum Gemüse geben und kurz mitrösten. Dann die stückigen Tomaten, Linsen, Kichererbsen und die Gemüsebrühe zugeben. Bei geschlossenem Deckel 15-20 min köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Ggf. noch etwas Gemüsebrühe zugeben – ich wollte lieber nicht so viel Flüssigkeit haben.
  3. Abschmecken mit einem Schuss Zitronensaft, Tomatenmark, Salz und Pfeffer. Beim Servieren nach Belieben mit etwas frischem Koriander oder gehacktem Selleriegrün bestreuen.
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5 Kommenare zu “Harira – Marokkanische Ramadansuppe

  1. Yum, das klingt ja sehr fein. Ich bin einFan von Linsen- und Bohnengerichten, das werde ich sicher bald probieren!
    LIebe Grüsse,
    Krisi

    1. Kann ich voll verstehen :) Ich bin auch schon wieder versucht, sie gleich nochmal zu kochen…
      lg,
      Carla

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