Pestoblume mit Kohlrabiblätterpesto

15Jul/14

Wie schon den Chia-Pudding hab ich auch Pestoblumen schon sehr oft auf diversen Blogs gesehen und bewundert. Ich hab es mir ziemlich schwierig vorgestellt so eine Blume zu formen und bin deshalb immer davor zurück geschreckt mich mal selbst an einer zu versuchen. Von meinen Burgersemmeln war nun allerdings noch ein halber Würfel Hefe übrig und diesmal habe ich mich endlich an die Pestoblume gewagt.

Es ist gar nicht schwierig. Wirklich nicht. Natürlich muss man ein bisschen vorsichtig sein und es dauert eine gewisse Zeit, aber das Formen des gegangenen Teigs hat insgesamt etwa 10 min gedauert. Und dafür bekommt man ein wunderschönes und äußerst schmackhaftes Ergebnis.

vor dem Backen

Ich habe die Pestoblume pur mit reichlich Salat dazu als Abendessen gegessen und auf diese Art reicht die angegebene Menge etwa für 2 Personen. Man kann sie auch noch mit Käse belegen, in einen Dip tunken oder als Beilage zu einem Gemüsegericht oder etwas gegrilltem essen. Man braucht nicht mal ein Brotmesser, sondern kann einfach ein Blütenblatt nach dem anderen abbrechen – also insgesamt perfekt für ein Buffet :) Welches Pesto ihr nehmt ist natürlich euch überlassen, ihr könnt auch rotes verwenden und eine Olivenmasse kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Einen süßen Hefeteig mit Nussfüllung kann man übrigens natürlich genauso zur Blume formen.

Pestoblume

für 2 Personen
300 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
ca. 120 ml lauwarmes Wasser
1/2 TL Salz
Prise Zucker
1,5 EL Olivenöl
2-4 EL Pesto (bei mir: Kohlrabiblätterpesto)
  1. Hefe und Zucker in 100 ml lauwarmen Wasser auflösen. In einer großen Schüssel mit dem Mehl, Salz, Öl und bei Bedarf noch etwas Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für 30 min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach sollte er deutlich größer geworden sein.
  2. Einen kleinen, flachen Teller (Durchmesser ca. 20 cm) mit einem Stück Backpapier bedecken – das ist unser Hilfsmittel, damit die Blume schön rund wird. Bei der doppelten Teigmenge eignet sich dafür übrigens eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser sehr gut. 
  3. Den Hefeteig dritteln. Das erste Drittel flach ausrollen, sodass es genau den Teller bedeckt. Hefeteig kann man ja wunderbar in Form ziehen, das klappt also recht gut. Diese Teigschicht gleichmäßig mit 1-2 EL Pesto bestreichen, je nachdem wie intensiv das Brot nach Pesto schmecken soll. Das zweite Teigdrittel ebenfalls passend ausrollen und auf die Pestoschicht legen. Wieder mit Pesto bestreichen. Das letzte Teigdrittel ausrollen und als Abschluss auf den Turm geben.
  4. Jetzt geht es ans Formen. Falls euch meine Beschreibung eher verwirrt als dass sie hilft: In diesem Video wird sehr schön gezeigt wie die Blume geformt wird. Die Pesto-Hefe-Torte von außen einschneiden, sodass 16 gleichgroße Abteilungen entstehen. Allerdings dürfen die Schnitte nicht bis zur Mitte gehen, sondern dort muss ein Kreis mit 2-4 cm Durchmesser stehen bleiben – das wird das Blüteninnere. Schneidet also von außen Richtung Mitte ein und stoppt früh genug. Sinnigerweise setzt ihr erst zwei Schnitte genau gegenüber, die den Kreis quasi “halbieren” und halbiert jeweils weiter bis ihr 16 Abteilungen habt.
  5. Nehmt zwei nebeneinanderliegende Abteilungen in je eine Hand und dreht die Teigstränge gleichzeitig jeweils zweimal nach außen um, insgesamt also jeden Strang um 360°. Dadurch entstehen diese schönen Windungen. Die Enden der zwei Abteilungen könnt ihr jetzt noch zusammendrücken und nach unten schlagen, damit das Blatt einen schönen Abschluss bekommt. Das macht ihr reihum, insgesamt also 8 mal.
  6. Die Blume nochmal abdecken und 15 min lang gehen lassen. Danach mitsamt Backpapier auf ein Blech verfrachten und bei 190° C 20 min lang goldbraun backen.
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4 Kommenare zu “Pestoblume mit Kohlrabiblätterpesto

    1. Mach das, ist wirklich toll :) Ich plane schon eine mit Olivenmasse statt Pesto, eine zweifarbige mit rotem und grünem Pesto, vielleicht eine süße Variante mit Nussfüllung…

    1. Ich hab noch nie mit glutenfreiem Mehl gebacken – ich hab kein Problem mit Gluten, insofern hab ich damit auch keinerlei Erfahrung, tut mir Leid…

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