Endlich auch probiert: Chia-Pudding

14Jul/14

Schon so oft habe ich von Chia-Samen gelesen. Diese kleinen, schwarzen oder weißen Körnchen sollen unglaublich gesund sein, sogenannte Superfoods dank ihrer enormen Nährstoffdichte. Sie enthalten hochwertiges Protein, diverse Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und auch die essentiellen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren im optimalen Verhältnis. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die bei Kontakt mit Wasser zu einer Art Schleim werden. Das klingt erst mal unlecker, aber dank dieser Eigenschaft kann man aus ihnen sogenannten Chia-Pudding machen. Ich habe aber auch schon Rezepte gesehen bei denen die Samen in Brot oder Riegel eingebacken wurden, sie sind also recht vielseitig.

Bisher waren mir die kleinen Kerlchen immer zu teuer. Nachdem sie geschmacklich nicht gerade spektakulär sind, sondern ziemlich genau nach gar nichts schmecken, war es mir bisher immer zu schade für den Pudding-Effekt so viel Geld auszugeben. Aber in Portugal habe ich in einem Supermarkt eine Packung Chia-Samen zu einem verhältnismäßig günstigen Preis ergattert und so konnte ich heute meinen ersten Chia-Pudding kosten – als die gefühlt letzte deutschsprachige Veggie-Foodbloggerin ;)

http://pt.openfoodfacts.org/produto/5601557050033/graines-de-chia-salutem
Bild von hier

Das Grundrezept für Chia-Pudding ist 1 EL Samen auf 60 ml Flüssigkeit, verrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Als Flüssigkeit wird meistens pflanzlicher Milchersatz verwendet, der gesüßt oder sonstwie aromatisiert wird. Denn wie gesagt – die Samen an sich sind geschmacksneutral. Auf Sarahs Blog habe ich ein Rezept gefunden in dem sie schlicht eine Banane in die Milch püriert und diese Idee habe ich aufgegriffen.

Die entstehende Konsistenz ist nicht unbedingt puddingmäßig, auf jeden Fall nicht stichfest. Die Milch ist eher etwas angeliert und die Konsistenz leicht breiig und sehr weich und “leicht”. Schwer zu beschreiben, aber ich mochte sie :) Geschmacklich schmeckt es nach Bananennussmilch mit etwas Zimt und Apfel, also lecker, aber ich kann definitiv nicht empfehlen die Samen einfach nur in Wasser einzuweichen ;) Sie machen übrigens tatsächlich gut satt und die Sättigung hält auch ein Weilchen an. So werde ich also sicherlich wieder frühstücken, zumindest solange ich noch etwas von den günstigeren Chia-Saman habe.

Chia-Pudding “Banana”

1 Frühstücksportion
2 EL Chia-Samen
1 kleine Banane
Zimt
1/2 kleiner Apfel
  1. Banane schälen, in grobe Stücke brechen und zur Milch geben. Chia-Samen ebenfalls dazugeben und mit dem Pürierstab durchpürieren. Die Samen werden dabei ganz bleiben weil sie so klein sind und das soll auch so sein – im Prinzip könnt ihr sie auch nach dem Pürieren zugeben und dann nochmal extra gründlich durchrühren.
  2. Den Pudding-to-be in den Kühlschrank stellen und am besten über Nacht dort stehen lassen. Teilweise habe ich den Tipp gelesen, dass man nach einer halben Stunde nochmal umrühren soll, damit alles gleichmäßig geliert, aber das ist nicht unbedingt nötig.
  3. Am nächsten Morgen den Pudding mit Zimt bestreuen, den Apfel klein schneiden und darüber geben.
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2 Kommenare zu “Endlich auch probiert: Chia-Pudding

  1. Sehr tröstlich ;) Ich hab sie heute nochmal gegessen, sind echt nicht schlecht. Ob man sie für den Preis aber wirklich braucht ist eine andere Frage…

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