Ich bin mal kurz Brot backen

21Apr/14

Heute morgen, bzw. eher mittags zum Brunch, gab es ganz frisches, noch warmes Brot. Ich habe zum ersten Mal selbst Brot gebacken und zwar gleich eine ganz faule Variante – das 3-Minuten-Brot, das man zum Beispiel bei Chefkoch findet. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Es sind wirklich nur 3 Minuten Arbeit für’s Abwiegen und Kneten, danach muss es nur noch in den Ofen. Kein gehen lassen, nichts.
  • Die Zutaten hat man meistens eh zu Hause, vor allem, nachdem es auch mit Trockenhefe funktioniert.
  • Es lässt sich wunderbar variieren, indem man einfach das Mehl und die Art Samen/Körner verwendet, die man mag oder gerade da hat.
  • Man hat ein ganz frisch gebackenes Brot, was an sich schon genial ist.

Ihr seht, ich mag das 3-Minuten-Brot. Einen Nachteil hat es allerdings für mich persönlich: ich bin ein großer Fan von Sauerteigbrot und das kann dieses hier natürlich nicht leisten. Aber als Alternative zum Frühstückssemmeln-vom-Bäcker-holen ist es ungemein praktisch und lecker.

3-Minuten-Brot

3-Minuten-Brot
250 g Weizenvolkornmehl
1 Pkch. Trockenhefe
225 ml lauwarmes Wasser
25 g Leinsamen (lecker und Omega-3 und so)
25 g Sonnenblumenkerne
25 g Haferflocken
1 TL Salz
1 EL Tafelessig
  1. Alles zu einem Teig verkneten. Den zu einer Kugel formen oder in eine Form geben. Nicht gehen lassen! Sondern sofort…
  2. …in den nicht vorgeheizten Ofen geben und bei Umluft und 170 °C ca. 35 min backen.
Wozu der Essig im Brot ist habe ich nicht eindeutig herausgefunden. Die plausibelste Erklärung war, das der Essig den Hefegeschmack neutralisiert, da ja in dem Teig verhältnismäßig viel Hefe ist. Was wiederum sein muss, damit das Schnell-Gehen im Backofen funktioniert. Wenn man deutlich weniger Hefe nimmt muss man dem Teig mehr Zeit zum Gehen lassen. Bei Roggenmehl benötigt man die Säure übrigens, damit sich ein “Gerüst” im Teig bilden kann und damit es verträglicher wird – deshalb wird bei hohem Roggenmehlanteil mit Sauerteig gebacken.

Außerdem habe ich heute noch eine Premiere versucht: ein Essensplan für die ganze Woche. Das hat insofern recht gut geklappt, weil wir am Freitag eine Party feiern und somit das Essen ohnehin schon fest steht. Was es dort geben wird verrate ich noch nicht :) Nur so viel: es wird ein Buffet und es wird ein “Motto” geben. Die Rezepte werden natürlich verbloggt.

Ich bin gespannt, ob ich mich tatsächlich an den Essensplan halten werde. Normalerweise entscheide ich eher spontan, was ich kochen möchte. Die nächsten Tage, das heißt heute bis Mittwoch, hab ich nur schon bewährtes eingeplant:

Hält sie sich daran oder nicht? Wetten werden angenommen ;)

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