Kokos-Spinat mit Kichererbsen und eine Buchempfehlung

12Apr/14

Zum Kulinarischen präsentiere ich euch heute nur ein Bild und einen Link zum Rezept, et voilà: (Update: Ich habe das Rezept hier im Beitrag unten noch einmal eingefügt.)

Kokos-Spinat mit Kichererbsen

Kokos-Spinat mit Kichererbsen

Das Rezept findet ihr hier auf dem Blog bevegt. Ich hab mich tatsächlich ausnahmsweise mal ans Rezept gehalten, und lediglich 300 g TK-Spinat statt frischem verwendet. Als Öl hab ich Rapsöl genommen. Senfsamen sind übrigens ganz normale Senfkörner, die findet ihr in einem gut sortierten Supermarkt bei den Gewürzen. Und die “Dose Kichererbsen” meint eine kleine Dose mit 240 g Abtropfgewicht, das findet man woanders auf dem Blog stehen. Es gibt ja noch deutlich größere ;)

Das Gericht war auf jeden Fall super lecker und schnell gemacht, eigentlich ist es nur “einmal andünsten, was dazu kippen und warm werden lassen”. Wenn man TK-Spinat verwendet muss man nicht mal viel schnippeln und Couscous ist ja eh in drei Minuten fertig. Zur Nachahmung sehr empfohlen! :) Was ich mich noch frage: Wie konnte es eigentlich passieren, dass auf diesem Blog bisher noch kein einziges Rezept mit Couscous oder Kichererbsen war? o.O

 

Kokos-Spinat mit Kichererbsen

Schnell gemachte Feierabendküche mit tollen Aromen.

Kokos-Spinat mit Kichererbsen

Zutaten

für 2 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Currypulver
  • 1 kleine Dose Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
  • 300-500 g TK-Spinat
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 125 g Couscous
  • Salz
  • etwas Rapsöl

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch abziehen, hacken und in etwas Öl glasig dünsten und leicht anbraten. Currypulver und Senfkörner zugeben und für wenige Augenblicke mitbraten, bis die Senfkörner anfangen zu springen.
  2. Kokosmilch angießen und alles gründlich verrühren. Den aufgetauten Spinat leicht ausdrücken und gemeinsam mit den Kichererbsen mit in die Pfanne geben. Bei geschlossenem Deckel für einige Minuten ziehen lassen.
  3. Derweil den Couscous nach Packungsanleitung mit heißem Wasser (oder dünner Gemüsebrühe) übergießen und ausquellen lassen.
  4. Das Gemüse mit Salz abschmecken und alles servieren.
http://herbs-and-chocolate.de/2014/04/dreierlei-buchempfehlung-kokos-spina.html

 

Buchempfehlung

Ich hab letzthin ein sehr interessantes Buch gelesen, um genau zu sein an einem halben Tag verschlungen. Nämlich dieses hier:

Ich kann es euch definitiv empfehlen. Es geht um vegetarische bzw. vegane Ernährung, oder allgemein: Wie man sich moralisch vertretbar ernährt. Halbwegs moralisch vertretbar. Hier heißt es nämlich nicht “Diese Ernährungsform ist die ultimative und einzig wahre!” Die Autorin hat verschiedene Ernährungsformen durchprobiert – zwei Monate nur Bio, zwei Monate vegetarisch, vier Monate vegan und zwei Monate frutarisch. Und von ihren Erfahrungen, Überlegungen und Recherchen berichtet sie. Das Buch ist roman-ähnlich geschrieben, liest sich damit schön flüssig und angenehm und bietet zwar, zum Glück oder leider, kein Patentrezept, wie man sich mit völlig reinem Gewissen ernähren kann, aber liefert sehr, sehr viele Denkanstöße.

Was mir besonders gefällt, ist, dass es voller Grautöne ist. Karen Duve predigt nicht was richtig und falsch ist, sondern sie irrt in einem Sumpf verschiedener Ansichten hin und her, redet mit verschiedensten Leuten, wägt ab, hinterfragt und ist sich oftmals deutlich bewusst, wenn sie sich gerade eigentlich nicht rational verhält. Man ist halt nur ein Mensch. Wenn sie von Recherchen berichtet werden immer beide Seiten der Medaille beleuchtet, beispielsweise bei der Frage wie schnell ein Reh nun wirklich stirbt, wenn es geschossen wird, und wie sehr es leidet. Da sagt die eine Quelle dies, die andere jenes und diese Aussagen stehen einfach nebeneinander – was wirklich stimmt weiß die Autorin ja selbst nicht. Das trifft genau meinen Geschmack, es gibt nun mal immer mehr als eine Meinung. Wenn jemand Gegenmeinungen zu seiner Ansicht komplett ausblendet, dann hab ich schon gar keine Lust mehr weiter zu lesen. Sehr gut gefallen hat mir übrigens auch der Satz “Ein ökologisch denkender Mensch kauft wahrscheinlich am besten gar nichts.”, als ihr klar wird, dass ihre vegane Lederimitat-Kunststoffjacke vermutlich aus Erdöl hergestellt wird und sie so “den Planeten nicht retten” wird. Das Buch beschreibt also ein alltägliches Dilemma, liefert keine Lösung, aber sehr viele Ideen was man tun kann und worüber man sich vielleicht zumindest mal Gedanken machen sollte.

 

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